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Schwergut- und Projektladung: Hansa Heavy Lift ist der neue Anbieter

Hansa Heavy Lift hat nach eigenen Aussagen bereits eine Reihe von interessanten Projekten am Haken. Die Reederei geht am 1. Juni an den Start
© Foto: VR/Arndt

Hinter dem Unternehmen steht zu 100 Prozent der US-Investor Oaktree Capital Management / Ab 2012 will die Reederei 24 Spezialfrachter in Fahrt haben / Internationales Niederlassungsnetz im Aufbau


Datum:
31.05.2011
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Bremen. In Bremen wird es wieder eine neue Spezialreederei für Schwergut- und Projektladungstransporte geben. Zum 1. Juni wird das Unternehmen Hansa Heavy Lift an den Start gehen. Das bestätigte Klaus-Karl Becker, Sprecher der Reederei der VerkehrsRundschau. Alleingesellschafter ist der US-Investor Oaktree Capital Investment. Dasselbe Unternehmen, das sich im Frühjahr 2010 an der inzwischen in die Teilinsolvenz gegangene Bremer Beluga Shipping-Gruppe beteiligt hatte.

Das Unternehmen geht aktuell mit 17 Metern, mit unterschiedlichen Krankapazitäten ausgestatteten Bordkranen an den Start. Die Kapazitäten bewegen sich in Abhängigkeit vom Schiffstyp zwischen 240 bis 1400 Tonnen. Die Frachter sind zudem in der Lage, auch Container in ihren Laderäumen zu transportieren. Becker: „Es sind sehr junge Frachter. Das Durchschnittsalter liegt bei zwei Jahren. Bis Anfang 2012 kommen weitere sieben Schiffe dazu, so dass das Unternehmen dann über eine Flotte von 24 Frachtern disponieren kann." Die Reederei kann auf einen Stamm von erfahrenen Schwergutspezialisten zurückgreifen. Rund 70 Mitarbeiter sind es, die zuvor in der Beluga-Gruppe beschäftigt waren. „Sie haben einen völlig neuen Vertrag bekommen, der mit dem ehemaligen Unternehmen nichts zu tun hat", stellte Becker klar, der auf eine klare Abgrenzung zu Beluga Shipping großen Wert legt.

Die Reederei will sich mit ihren Dienstleistungen im hochwertigen Schwergut- und Projektladungs-Segment bewegen. Neben dem reinen Seetransport sollen darüber hinaus auch die Organisation und Durchführung komplexer Vor- und Nachläufe der Ladung im Bedarfsfall mit angeboten werden. Mit der verladenden Wirtschaft würden bereits sehr viel versprechende Gespräche geführt. Becker: „Wichtig ist für die potenziellen Kunden, dass sie wissen: Unser Unternehmen steht dank seiner solventen Muttergesellschaft auf einem soliden finanziellen Fundament."

Neben dem Stammsitz Bremen wurde in der vergangenen Woche auch in Singapur eine Niederlassung gegründet. Becker: „In den kommenden Wochen werden wir auch eine Filiale in Houston einrichten." Die US-Hafenstadt ist ein wichtiger Bündelungspunkt für Breakbulk – und Schwergut- und Projektladung. (eha) 

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