Mit dem neuen Büro in Tiflis, Georgien sei man nun „in allen wichtigen Märkten des Transkaspischen Transportkorridors vertreten – in der Türkei, Georgien, Aserbaidschan, Kasachstan und Usbekistan“ vertreten, teilte die Rhenus Gruppe mit. Man erreiche damit eine „vollständige operative Präsenz“ entlang einer der wichtigsten aufstrebenden Handelsrouten zwischen Europa und Asien. Die Erweiterung sei Teil der langfristigen Strategie der Rhenus Gruppe, die logistische Infrastruktur und operative Leistungsfähigkeit in Zentralasien und im Südkaukasus weiter auszubauen.
Fokus auf Speditions- und Transportdienstleistungen
Das Büro in Tiflis soll laut Rhenus als operative Basis für die Aktivitäten der Gruppe in Georgien dienen und die globale Logistikexpertise des Unternehmens „direkt in den lokalen Markt“ bringen. Der neue Standort konzentriere sich auf Speditions- und Transportdienstleistungen, darunter internationale Straßen-, Schienen- und Seefracht, multimodale und intermodale Transportlösungen, Zollabwicklung, Konsolidierung von Sendungen, Routenoptimierung sowie ganzheitliche Supply-Chain-Koordination.
Bedeutung des Transkaspischen Korridors wächst
Der Transkaspische Korridor entwickle sich zunehmend „zu einer strategischen Handelsachse für den eurasischen Warenverkehr, da Unternehmen nach verlässlichen Alternativen zu traditionellen Transportwegen zwischen Europa und Asien suchen“, erklärte Rhenus. Mit der nun kompletten Präsenz entlang des Korridors wolle man seine Kunden nun mit integrierten Transportlösungen unterstützen, die Europa, den Südkaukasus und Zentralasien miteinander verbinden.
Strategische Expansion von Rhenus
Demensprechend betonte Andreas Stöckli, Mitglied des Vorstands der Rhenus Gruppe, die strategische Bedeutung dieser Expansion: „Mit unserer Strategie verfolgen wir das Ziel, Europa und Asien über die Transkaspische Transportroute zuverlässig und nachhaltig zu verbinden. Jedes Land entlang dieses Korridors leistet einen einzigartigen Beitrag zur gesamten Logistikkette. Ohne jedes einzelne Glied lassen sich echte Konnektivität und belastbare Lieferketten nicht erreichen. Mit unserer physischen Präsenz und unseren umfassenden Logistikdienstleistungen in Georgien sind wir als Rhenus Gruppe nun entlang des gesamten Transkaspischen Korridors vollständig vertreten.“