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Reederverband besorgt: Brände an Bord wegen falsch deklarierter Ladung

Der neue Bericht des Allianz-Schiffsversicherers AGCS zeigt: Aufgrund von Fehldeklarationen von Ladung kommt es immer noch häufig zu Bränden oder Explosionen an Bord
© Foto: dpa / picture alliance

Der neue Bericht des Allianz-Schiffsversicherers AGCS warnt vor einer Sicherheitslücke bei Schiffbränden oder Explosionen an Bord.


Datum:
03.08.2021
Autor:
Stefanie Schuhmacher
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Hamburg. Der Verband Deutscher Reeder (VDR) sieht ein wachsendes Sicherheitsrisiko für die Schifffahrt durch Brände in falsch deklarierter Ladung. „Wir drängen darauf, dass auch diese Sicherheitslücke geschlossen wird. Crew, Schiff und sonstige Ladung dürfen dadurch nicht gefährdet werden“, forderte das geschäftsführende VDR-Präsidiumsmitglied Ralf Nagel am Dienstag in Hamburg. Er bezog sich auf einen neuen Bericht des Allianz-Schiffsversicherers AGCS zur Sicherheit auf Seeschiffen.

Demnach gingen vergangenes Jahr 49 große Schiffe verloren, zehn von ihnen durch Brände oder Explosionen an Bord. 2019 waren 40 Brände auf großen Schiffen im Zusammenhang mit der Ladung verzeichnet worden.

„Brände beginnen oft in Containern, was die Folge von Fehldeklaration von gefährlicher Ladung wie Chemikalien und Batterien sein kann“, schreiben die Experten für Schiffssicherheit. Die Zahl der Schiffsunfälle sank 2020 leicht auf 2703 Unfälle. Im Vergleich der vergangenen zehn Jahre ist die Zahl der Unfälle und der Totalverluste von Schiffen stark zurückgegangen. (ste/dpa)

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