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Ramsauer: Keine Bahn-Privatisierung vor 2013

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer sieht ein Image-Problem bei der Deutschen Bahn
© Foto: ddp/Thomas Lohnes

Der Bundesverkehrsminister rechnet nicht damit, dass derzeit bei einem Börsengang das Geld eingenommen wird, das die Bahn wert sein soll


Datum:
20.09.2010
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Hamburg. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat einer Privatisierung der Bahn noch in dieser Legislaturperiode eine Absage erteilt. "Wenn wir bis 2013 zum Abschluss kommen wollten, müssten wir jetzt mit den Vorarbeiten starten. Das halte ich für nicht realistisch", sagte Ramsauer dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Noch habe die Bahn auch ein Imageproblem. "Da muss der Bahn-Chef an vielen Stellen Schwerstarbeit leisten", sagte Ramsauer.

Bei der gegenwärtigen Lage auf dem Aktienmarkt sei es zudem unwahrscheinlich, dass bei einem Börsengang die fünf bis acht Milliarden Euro zu erzielen seien, die die Bahn laut Schätzungen wert ist. Das bundeseigene Unternehmen solle weder verramscht noch kaputtgespart werden.

Ramsauer wiederholte seine Zustimmung zum umstrittenen Bahn-Mammutprojekt Stuttgart 21. "Das Projekt ist nach rechtsstaatlichen Regeln zustande gekommen. Ich stehe in der Verantwortung all dieser Parlaments- und Gerichtsbeschlüsse und habe keine Veranlassung, daran zu rütteln." (dpa)

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