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Nord Stream gewinnt Deutschen Logistikpreis 2010

Die Gas-Pipeline durch die Ostsee soll 1224 Kilometer überwinden
© Foto: Nord Stream

Logistik zur Nord Stream-Gaspipeline durch die Ostsee vom russischen Wyborg bis nach Lubmin bei Greifswald in Deutschland ausgezeichnet


Datum:
20.10.2010
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Berlin. Das Unternehmen Nord Stream mit Sitz im schweizerischen Zug hat den Deutschen Logistikpreises 2010 der Bundesvereinigung Logistik (BVL) gewonnen. Die Jury zeichnete das Projekt „Die Logistik zur Pipeline" aus. Dieses Projekt beinhaltet die Logistik der Nord-Stream-Gaspipeline durch die Ostsee vom russischen Wyborg bis nach Lubmin bei Greifswald in Deutschland, aus. Die Preisverleihung erfolgte im Rahmen des 27. Deutschen Logistik-Kongresses.

„Es handelt sich um ein Projekt von gigantischen Dimensionen" sagte der Juryvorsitzende Hans-Olaf Henkel. „Durch die Verlagerung von Produktionsschritten an den Anfang und das Ende der Großbaustelle wurden Materialflüsse minimiert. Durch Infrastrukturausbau in den Häfen konnten die Nutzung der Verkehrsträger optimiert und der Umschlag auf ein geringstmögliches Maß zurückgeführt werden. Kurze Wege reduzierten Baustellenverkehre. Es wurden Emissionen eingespart. Es wurden Methoden und Techniken aus anderen Industriebereichen intelligent adaptiert. Es gab null Fehler in der Materialversorgung und bislang keinen Montagestillstand", begründete Henkel die Mehrheitsentscheidung der Jury.

Die Nord Stream AG wurde im Dezember 2005 als Nordeuropäische Gasleitungs-Gesellschaft gegründet und trägt den neuen Namen seit Oktober 2006. Gesellschafter von Nord Stream sind mit 51 Prozent die russische Gazprom, BASF und E.ON Ruhrgas mit je 15,5 Prozent, die niederländische Gasunie und die französische GDF Suez mit jeweils 9 Prozent der Anteile.

Aufgabe des Unternehmens ist es, eine Gaspipeline durch die Ostsee zu planen, zu bauen sowie zu betreiben und so die weltweit größten Erdgasvorkommen in Russland mit dem europäischen Gasleitungsnetz zu verbinden. Diese Pipeline wird aus zwei parallelen Leitungen von jeweils 1224 Kilometern Länge bestehen. Der erste Leitungsstrang mit einer Transportkapazität von rund 27,5 Milliarden Kubikmetern Erdgas pro Jahr soll 2011 in Betrieb gehen. Nach Fertigstellung des zweiten Leitungsstranges im Jahr 2012 soll die Transportkapazität auf rund 55 Milliarden Kubikmeter im Jahr verdoppelt werden. (sb) 

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