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Noerpel will Teile der Spedition Lebert übernehmen

03.09.2018 13:21 Uhr
Noerpel, Hauptsitz Ulm
Der Hauptsitz der Logistikgruppe Noerpel befindet sich in Ulm
© Foto: Noerpel

Der Transport- und Logistikdienstleister Noerpel mit Hauptsitz in Ulm will die Standorte der Spedition Lebert in Kempten und bei Ravensburg kaufen und damit sein bundesweites Netz vor allem in Süddeutschland weiter ausbauen.

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Ulm/Kempten. Die Logistikgruppe Noerpel mit Hauptsitz in Ulm plant, die Spedition Lebert aus Kempten im Allgäu zu übernehmen. Das wurde bei einer Pressekonferenz von Noerpel am Montag bekannt. Die Standorte von Lebert in Kempten und Baienfurt/Bad Waldsee (Raum Ravensburg) sowie die Standorte von Noerpel in Kempten und Ravensburg werden demnach künftig ihre Geschäftsaktivitäten zum 1. Januar 2019 zusammenlegen. An deren Spitze stehen dann die Geschäftsführer André Biwer (derzeit Geschäftsführer Lebert), Peter Steidle (derzeit ebenfalls Geschäftsführer Lebert) und Carsten Löhmann (derzeit Niederlassungsleiter am Noerpel-Standort Ravensburg).

Lebert beschäftigt nach eigenen Angaben 500 Mitarbeiter an den vier Standorten Kempten, Bad Kreuzlingen sowie Baienfurt und Bad Waldsee. Insgesamt stehen dort über etwa 50.000 Quadratmeter Lagerfläche zur Verfügung. Das Unternehmen ist Gesellschafter der Stückgutkooperation Cargoline, der deutschlandweit 48 mittelständische Partnerunternehmen angehören, und bewegt jährlich mehr als 1,2 Millionen Sendungen. Die mittelständische Struktur der einzelnen Gesellschaften soll weiterhin erhalten bleiben, dasselbe gilt für die Arbeitsplätze.

Mit 1800 Mitarbeitern an bundesweit 13 Standorten hat Noerpel nach eigenem Bekunden im Jahr 2017 einen Umsatz von über 315 Millionen Euro erwirtschaftet. Das Transport- und Logistikunternehmen gründete 1982 gemeinsam mit zehn regional tätigen Logistikunternehmen die erste deutsche Stückgutkooperation IDS, um Kunden zu garantieren, eine Sendung innerhalb von 24 Stunden deutschlandweit an ihr Ziel zu bringen. Heute sind weitere mittelständische Spediteure als Gesellschafter an IDS beteiligt sowie die internationalen Konzerne DSV (Dänemark) und Kühne + Nagel (Schweiz).

Mit der Zusammenführung der Geschäftsaktivitäten versprechen sich beide Häuser große Vorteile: „Lebert und Noerpel können ihre Ressourcen gemeinsam für eine gezielte und effiziente Marktbearbeitung nutzen", sagt Lebert-Geschäftsführer Biwer. „Das stärkt unsere Position in den jeweiligen Regionen, die wir in Zukunft weiter ausbauen wollen. Für Partnerunternehmen ergeben sich durch den Zusammenschluss nach Unternehmensangaben keine Veränderungen. „Wir setzen weiterhin auf bewährte Netzwerke und damit auch auf die Kooperation mit IDS und CargoLine", sagte Stefan Noerpel-Schneider, geschäftsführender Gesellschafter der Noerpel-Gruppe. (ag)

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