Ausbau: Fünf neue Megawatt-Ladeparks für E-Lkw an Autobahnen

12.03.2026 17:35 Uhr | Lesezeit: 1 min
Bei der Eröffnung des Megawatt-Ladeparks für E-Lkw an der Autobahn 7 bei Schwarmstedt,  stehen verschiedene Personen an einer Ladesäule neben einem Lkw, v.l.n.r.: Aral Vorstand Alexander Junge, Björn Gehrs (Bürgermeister der Samtgemeinde Schwarmstedt), Ha
Bei der Eröffnung des Megawatt-Ladeparks für E-Lkw an der Autobahn 7 bei Schwarmstedt,  v.l.n.r.: Aral Vorstand Alexander Junge, Björn Gehrs (Bürgermeister der Samtgemeinde Schwarmstedt), Hartmut Prüß (Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen), Aynur Colpan (Bürgermeisterin von Buchholz / Aller), Aral Vorstandsvorsitzender Achim Bothe und Vivian Tauschwitz (Mitglied des Deutschen Bundestages)
© Foto: Aral Aktiengesellschaft

Der Ladeinfrastruktur-Betreiber Aral pulse startet an fünf Autobahn-Standorten mit dem Megawatt-Laden und kombiniert an den Ladebuchten MCS- und CCS-Ladetechnologie.

„Die Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen ist ein wichtiger Hebel, um einen Beitrag zur Dekarbonisierung im Transportsektor zu leisten. Mit der Einführung von Megawatt-Ladetechnologie schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass auch große Flotten – insbesondere im Fernverkehr – ihre Fahrzeuge zuverlässig, schnell und wirtschaftlich elektrifizieren können“, so Alexander Junge, Aral Vorstand für Elektromobilität, bei der Einweihung des Megawatt-Ladestandortes am Autohof Schwarmstedt an der Autobahn A7.

Aral pulse als Ladeinfrastruktur-Betreiber und entsprechende Marke von Aral führt dafür an zentral gelegenen Autobahn-Standorten in Deutschland Megawatt-Ladetechnologie mit Leistungen von bis zu einem Megawatt (MW) ein. Insgesamt bietet er nach eigenen Angaben an 30 Standorten Ultraschnellladeinfrastruktur für E-Lkw an.

Nun oder vor kurzem in Betrieb genommen habe das Unternehmen

  • neben dem Ladepark in Schwarmstedt schon
  • Ladeinfrastruktur in Hannover (A2),
  • Schnaittach (A9) und
  • Rastow (A24).
  • Ein Standort an der Autobahn 10 in Königs Wusterhausen soll bald in Betrieb gehen.

Außerdem plane man einen weiteren Ausbau der Megawatt-Lademöglichkeiten (MCS). Die fünf Megawatt-Ladestandorte wurden von der EU im Rahmen des Alternative Fuels Infrastructure Facility (AFIF) 2024-2025 gefördert. Das ist ein Förderprogramm zur Unterstützung der Verkehrsinfrastruktur Europas.

Ladesystem kombiniert MCS- und CCS-Ladetechnik

An allen fünf Standorten kommt ein dezentrales Ladesystem mit kombinierter MCS- und CCS-Ladetechnologie zum Einsatz, das vom Hersteller Alpitronic geliefert wurde. An der MCS-Ladeinfrastruktur sollen die Lkw in gut 30 Minuten von 20 auf 80 Prozent aufgeladen werden können.

„Ladezeiten von nur 30 bis 40 Minuten passen ideal zu den gesetzlich vorgeschriebenen Lenkzeitunterbrechungen und machen den Einsatz elektrischer Lkw im Logistikalltag wirtschaftlich und praktikabel“, so Philipp Senoner, CEO von Alpitronic. Durch die Kombination zweier Ladestandards sei das Ladesystem unter dem Namen „HYC1000“ sowohl für heutige E-Lkw geeignet als auch bereit für die nächste Generation.

Zugang zum Megawatt-Ladenetz über Tank- und Ladekarte möglich

Jeder der fünf Standorte wird laut Aral bis zu sechs Durchfahrtsladebuchten für E-Lkw haben. Sie sollen rund um die Uhr geöffnet sein. Außerdem finden Fahrer weitere Infrastruktur vor Ort, darunter WCs, Duschen, Ruhebereiche, Beleuchtung, Shop- oder gastronomische Angebote.

Alle Megawatt-Ladestandorte des Unternehmens sind für E-Lkw zugänglich und Teil eines separaten Ladenetzes für Nutzfahrzeuge. Der Zugang ist über die Aral Fuel & Charge Tank- und Ladekarte, Karten von Drittanbietern und gängige Debit- oder Kreditkarten möglich.

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#Megawatt-Ladesysteme

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