Noch zu retten?

07.05.2026 11:13 Uhr
Parlamentarischer Abend Schienengüterverkehr
Andreas Gehlhaar, Leiter Abteilung Eisenbahnen, BMV; Michail Stahlhut, CEO Hupac Intermodal; Martin Burkert, Vorsitzender EVG; Michael Donth MdB, Mitglied des Verkehrsausschusses und stellvertretender Vorsitzender der Parlamentsgruppe Schienenverkehr; Christian Kleinenhammann, COO Transdev (v.l.n.r.)
© Foto: VerkehrsRundschau/Gerhard Grünig

Beim Parlamentarischen Abend Schienengüterverkehr diskutierten Branchenspezialisten über die Zukunft der DB. Auch DB-Vorstandsvorsitzende Evelyn Palla schaltete sich in die Podiumsdiskussion ein.

Herr Gehlhaar, wie geht es vorwärts bei der DB?

Gehlhaar: Es gibt ein Bündel von Maßnahmen, das an verschiedenen Stellen greift, um im Operativen zu Verbesserungen zu kommen. Wir haben mit dem Sektorbeirat vereinbart, dass dort ein Monitoring stattfindet - im Verkehrsministerium natürlich auch. Daher bin ich optimistisch, dass die besprochenen Punkte jetzt schrittweise überall umgesetzt werden.

Herr Donth, behalten Sie die Maßnahmen der Taskforce im Auge?

Donth: Wir werden das nicht nur im Auge behalten, sondern auch nachhaken. Der Minister hat sehr deutlich zum Ausdruck gebracht, dass die Sanierung ein wichtiger Schritt ist, um die politische Grundstimmung im Land zu verbessern. Versagt die DB, so versagt der Staat . Die Bahn hat bereits begonnen, sich dieser Besorgtheit anzunehmen. Wenn der Zug schon Verspätung hat, dann sollen wenigstens Klimaanlagen, Toiletten und Kaffeemaschine…

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