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Neue Züge auf alten Strecken: Duisport prüft Magnetfahrzeuge

05.05.2022 14:45 Uhr | Lesezeit: 2 min
Blick auf den Duisburger Hafen
Als Nummer Eins seiner Art ist der Duisburger Binnenhafen darauf angewiesen, die Kapazitäten seiner Infrastruktur auszubauen
© Foto: Hans Blossey/duisport

Hyperloop-Technologie - Schienenverkehr, schneller als ein Flugzeug - ist heute noch Zukunftsmusik. Die Forschung auf diesem Feld ist dagegen in vollem Gange. Am größten Binnenhafen der Welt in Duisburg könnte eine neue Technologie namens "MagRail" Einzug in die Infrastruktur erhalten.

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Der Betreiber des Duigburger Binnenhafens Duisport strebt den Einsatz von Magnetantrieb in der bestehenden Bahn-Infrastruktur. In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Nevomo soll die Umsetzung von „MagRail“ am größten Binnenhafen der Welt geprüft werden. Hierbei handelt es sich um eine Brückentechnologie auf dem Weg zum noch visionären „Hyperloop“, der eine neue Art des Schienenverkehrs durch Röhren, mit höheren Geschwindigkeiten als der Luftverkehr, realisieren soll. Konkretes Ziel des Projektes ist es, die Frachtkapazität von Duisport innerhalb der bereits bestehenden Infrastruktur zu steigern.

Beförderung auf herkömmlichen Strecken

MagRail bietet laut seinem Entwickler Nevomo diese Möglichkeit, es „kann durch ein Upgrade der Infrastruktur in den bestehenden Zugbetrieb integriert werden. Dadurch können die Bahnen eine bessere Zugdynamik, höhere Grenzlasten und mehr Flexibilität erreichen und einen automatischen Zugbetrieb ermöglichen, ohne dass neue Strecken gebaut werden müssen.“ Sowohl Magnetfahrzeuge als auch konventionelle Züge können dadurch auf denselben Strecken verkehren, so Nevomo. Hinzu kommt die Zielsetzung des vollautomatischen Fahrens und oberleitungsfreien Eisenbahnbetriebs. Während des Innovationstages in Duisburg unterzeichneten beide beteiligten Unternehmen nun die Absichtserklärung, eine Umsetzung der MagRail-Technologie am Binnenhafen zu überprüfen. (jl/ste)

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