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Nachhaltige Mobilität: Iveco und Eni unterzeichnen Letter of Intent

Iveco und Eni wollen zusammen an einer schnelleren Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs arbeiten
© Foto: VerkehrsRundschau/Fabian Faehrmann

Die beiden Unternehmen wollen ihre Kompetenzen bündeln, um an Initiativen für die nachhaltige Mobilität im Nutzfahrzeugsektor in Europa sowie der Beschleunigung der Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs zu arbeiten.


Datum:
02.05.2022
Autor:
Stefanie Schuhmacher
Lesezeit: 
3 min
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Iveoc und Eni gaben die Unterzeichnung eines Letter of Intent (LoI) bekannt: Die beiden Unternehmen wollen ihre Kompetenzen bündeln, um eine mögliche Zusammenarbeit zu prüfen. Gedacht wird dabei an Initiativen für die nachhaltige Mobilität im Nutzfahrzeugsektor in Europa, bei denen beide seit einiger Zeit aktiv sind, und die Beschleunigung der Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs.

Ziel: Mobilitätsplattform für gewerbliche Flotten

Sie wollen eine integrierte nachhaltige Mobilitätsplattform für gewerbliche Flotten schaffen, indem sie innovative Fahrzeuge anbieten, die mit Biokraftstoffen und nachhaltigen Energieträgern – wie HVO(Hydrotreated Vegetable Oil)-Biokraftstoff, Biomethan, Wasserstoff und Strom – und der entsprechenden Infrastruktur betrieben werden.

Die Zusammenarbeit sieht unter anderem vor, dass Eni 100 Prozent reinen HVO-Kraftstoff für schwere Lkw von Iveco anbietet, die mit entsprechenden Motoren ausgestattet sind. Der hochwertige Biokraftstoff HVO lässt sich in seiner reinen Form in allen modernen Dieselmotoren verwenden. Es handelt sich dabei um einen Biokraftstoff, der aus pflanzlichen Rohstoffen und Abfällen gewonnen wird, hergestellt in den Bioraffinerien von Eni in Venedig und Gela mit der geschützten Ecofinin-Technologie. 100 Prozent reines HVO ermöglicht eine Verringerung der CO2-Emissionen um 60 bis 90 Prozent (berechnet über den gesamten Lebenszyklus) im Vergleich zum Standardmix fossiler Kraftstoffe.

Biomethan soll besser verfügbar sein

Darüber hinaus beabsichtigen die beiden Partner auch, die Marktverfügbarkeit von Biomethan zu beschleunigen, einem erneuerbaren Kraftstoff aus agroindustriellen Abfällen, der sowohl komprimiert (CNG) als auch verflüssigt (LNG) zum Einsatz kommt. Ermöglicht wird das durch Partnerschaften in Italien und im Ausland.

Die nicht exklusive Zusammenarbeit umfasst auch Initiativen zugunsten von batterieelektrischen Fahrzeugen und Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeugen sowie der entsprechenden Infrastruktur. IVECO plant die Einführung neuer batterieelektrischer und wasserstoffbetriebener Brennstoffzellenmodelle, während Eni ein Netz von Ladestationen einrichten will. Die Eni Live Station in San Giuliano in der Nähe von Mestre (Venedig) ist die erste Wasserstofftankstelle in einem städtischen Gebiet in Italien; eine zweite Station wird in San Donato Milanese folgen. (ste)

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