Monika Forstinger heißt Österreichs neue Ministerin für Verkehr, Innovation und Technologie. Sie folgt Michael Schmid nach, der in der vergangenen Woche überraschend zurückgetreten ist. Die weitgehend unbekannte 37-jährige Politikerin, die bisher für die FPÖ im oberösterreichischen Landtag saß, begleitet laut Presseberichten großes Lob nach Wien. Auch die politische Opposition traue ihr fachliche Kompetenz zu. Die Pressekonferenz am Samstag, auf der Bundeskanzler Wolfgang Schüssel die neue Amtskandidatin der Öffentlichkeit präsentierte, war von der Tunnelkatastrophe am Kitzsteinhorn überschattet. Am Dienstag soll die neue Infrastrukturministerin vereidigt werden. Als wichtigste Probleme ihres Ressorts nannte sie das Bauvorhaben Semmering-Tunnel, Road-Pricing und Transitverkehr. Ihre erste Dienstreise werde sie daher in das vom Transitverkehr besonders betroffene Tirol führen.
Monika Forstinger neue österreichische Infrastrukturministerin
Semmering-Bahntunnel, Road-Pricing und Alpentransit als Arbeitsschwerpunkte genannt