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Möbellogistik: Ahnefeld expandiert in Minden

Die Spedition Ahnefeld beschäftigt in Minden derzeit 110 Mitarbeiter und unterhält 40 Fernverkehrszüge. Der Umsatz lag zuletzt im niedrigen zweistelligen Millionenbereich
© Foto: Michael Tran/VerkehrsRundschau

Der mittelständische Familienbetrieb investiert nicht nur in Technik für Werkstatt und Energieversorgung, sondern auch in seine Mitarbeiter. Die VerkehrsRundschau war vor Ort.

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Minden. Der derzeit boomende Immobilienmarkt wirkt sich positiv auf das Geschäft von Neumöbel- und Umzugsspeditionen wie der Ahnefeld Möbel-Logistik in Minden aus. Das Transportvolumen des Familienunternehmens stieg 2017 gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent. Den Großteil des Speditionsgeschäfts macht mit 80 Prozent die Neumöbel-Logistik aus. Zwei Zehntel der Einnahmen kommen aus dem Bereich „Umzüge & Lagerung“. Für seine Kunden fährt Ahnefeld durch die gesamte Republik und bis nach Österreich und in die Schweiz

Küchenhochburg Ostwestfalen

Außerdem verteilt das Unternehmen für Firmen aus der Küchenhochburg Ostwestfalen, wo ein überwiegender Teil der europäischen Küchenmöbelindustrie sitzt, Möbel nach Frankreich. „Frankreich ist mit Abstand der wichtigste Exportmarkt für die Möbelindustrie hier in Ostwestfalen. Wir haben uns vor 15 Jahren auf das Thema spezialisiert“, sagte Martin Ahnefeld beim Vor-Ort-Termin mit VerkehrsRundschau im Juli. Der 40-Jährige lenkt die Geschicke der Mindener Umzugs- und Neumöbelspedition in dritter Generation und engagiert sich als zweiter Vorsitzender des NRW Landesverbandes Möbelspedition und Logistik (VVWL) sowie als Vizepräsident des Bundesverbands Möbelspedition und Logistik (AMÖ) auch für die Belange der ganzen Branche.


In Bildern: Zu Besuch bei Ahnefeld Möbel-Logistik in Minden

Bildergalerie

Externer Coach für die Azubis

Angesichts des wachsenden Fahrermangels stehen die Themen Nachwuchs und Personal bei ihm ganz oben auf der Agenda. Zusammen mit dem externen Experten Willi Hartmann hat der Unternehmenslenker 2016 ein Azubi-Coaching eingeführt. Der Erfolg kann sich sehen lassen: Die Abbruchquote der Auszubildenden liegt bei der Spedition Ahnefeld im kaufmännischen Bereich bei 20, im gewerblichen Bereich bei 15 Prozent – gegenüber 40 Prozent im Bundesdurchschnitt bei FMKU (Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice).

Extras für die Mitarbeiter

Auch für seine Mitarbeiter tut Ahnefeld viel. Ähnlich wie bei Tankgutscheinen erhalten sie Sachzuwendungen über eine Prepaid-Mastercard, gebrandet mit dem Firmenlogo. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Möglichkeiten für die betriebliche Altersvorsorge und regelmäßige Firmenveranstaltungen – vom Fahrerfrühstück bis hin zur Weihnachtsfeier. Selbstverständlich ist für Ahnefeld eine leistungs- und marktgerechte Vergütung.

200.000 Euro für die autarke Energieversorgung

Derzeit plant Ahnefeld weitere Investitionen, darunter die vierte Adblue-Tankstelle in Minden. Allein in den ersten sechs Monaten des Jahres sei der Absatz in diesem Bereich um 25 Prozent gewachsen, so der Firmenchef. Seit zwei Jahren beschäftigt er sich auch mit dem Energieverbrauch. Zuletzt nahm er im vergangenen Jahr ein Blockheizkraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung in Betrieb. Noch im Sommer dieses Jahres soll eine Photovoltaikanlage folgen. „Künftig werden wir in der Lage sein, unseren Strom eigenständig zu produzieren. Wir wollen zu 100 Prozent autark sein“, verrät der Geschäftsführer. In das Vorhaben fließen in Summe bis zu 200.000 Euro, schätzt er.

Eine Reportage vom Vor-Ort-Termin bei Ahnefeld in Minden finden VerkehrsRundschau-Leser in der aktuellen Ausgabe 35/2018, die am 31. August erscheint, und auf >>VRplus. Zudem finden Sie >>hier eine Bildergalerie.

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