EU-Mercosur-Abkommen: Chancen und Herausforderungen für Logistik und Transport
von der Leyen (EU), Santiago Peña (Paraguay), Javier Milei (Argentinien), Yamandu Orsi (Uruguay) und Mauro Vieira (Brasilien)
Das Freihandelsabkommen könnte neue Handelsströme auslösen. Für die Logistikbranche verspricht das Wachstum - allerdings mit Einschränkungen.
Die geplante Freihandelszone zwischen der EU und Mercosur-Ländern könnte der europäischen Logistikbranche wichtige Wachstumsimpulse liefern. Experten erwarten steigende Container- und Stückgutvolumina sowie eine höhere Nachfrage in spezialisierten Segmenten wie Automotive-, Projekt- und Kühllogistik. Besonders profitieren dürften multimodale Transportnetze, die steigende Güterströme effizient abbilden. Während Straßengüterverkehr nur teilweise vom Abkommen profitiert, eröffnen sinkende Zölle für Auto-, Maschinenbau- und Chemieexporte zusätzliche Chancen. Zugleich stehen Logistikunternehmen vor Herausforderungen: Ausbau von Hafen- und Hinterlandinfrastruktur, effizientere Luftfrachtverbindungen und Investitionen in die multimodale Vernetzung werden entscheidend sein, um die erwarteten Handelsvolumina zu bewältigen.