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Lokomotion erwirbt zwei Euro9000-Loks

Ende 2023 gibt es bei Lokomotion Zuwachs
© Foto: Lokomotion

Mit den beiden Fahrzeugen will das Eisenbahnverkehrsunternehmen den grenzüberschreitenden Verkehr stärken.


Datum:
04.07.2022
Autor:
Stefan May
Lesezeit: 
2 min
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Lokomotion erwirbt zwei Euro9000-Lokomotiven für den grenzüberschreitenden Verkehr. Das private Eisenbahnverkehrsunternehmen mit Sitz in München will damit diese Leistungen und seine interoperable Lokflotte erweitern. Deshalb wurde mit European Loc Pool (ELP) einen Full-Service-Leasingvertrag für die beiden neuen Lokomotiven abgeschlossen.

Sie werden voraussichtlich im letzten Quartal 2023 in Betrieb genommen und in Zusammenarbeit mit dem italienischen Partner Rail Traction Company im gemeinsamen alpenquerenden Verkehren eingesetzt.

„Die immer größere Trassenknappheit erfordert in Zukunft längere und schwerere Züge sowie mehr Flexibilität“, wird Armin Riedl, Geschäftsführer der Lokomotion, in einer Mitteilung des Unternehmens zitiert. „Neben den fortschrittlichen technischen Eckdaten der Euro9000 sowie dem angebotenen Serviceportfolio werden wir dabei unabhängiger von Rangierdienstleistern im In- und Ausland, sowie flexibler im Betriebseinsatz, zum Beispiel bei Umleitungen über nicht elektrifizierten Strecken, bei Störungen oder Bauarbeiten.“

Für den DACHNLB-Korridor vorgesehen

Die Euro9000 ist die neuste Lokomotive von Stadler Rail Valencia. Mit ihren 500kN Zugkraft, 9MW elektrischer Leistung und 2 x 950kW Dieselleistung kann sie sowohl elektrifizierte als auch nicht elektrifizierte Strecken, bei 20 Tonnen Achslast, befahren. Die zwei Fahrzeuge von ELP werden neben der Standardkonfiguration zusätzlich mit Funkfern-Steuerung, Seitenfahrschalter (beidseitig in jeder Kabine), 3kV DC Boost-mode (bis zu 7.7MW am Rad) und elektronischer Türverriegelung, ausgestattet. Ausgelegt ist die Euro9000, im ersten Schritt, für den DACHINLB Korridor. Weitere europäische Korridore sind in der Planung.

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