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„Logistics Alliance Germany“ will Logistikwirtschaft und die Länder mit ins Boot holen

Verkehrs-Staatssekretär Andreas Scheuer will auf bestehende Netzwerke aufbauen
© Foto: VR/Frank Ossenbrink

Das neue Konzept zur Vermarktung des Logistikstandortes Deutschland wurde im Detail vorgestellt


Datum:
28.01.2011
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Berlin. Die Vermarktung des Logistikstandortes Deutschland im Ausland soll künftig unter dem Namen „Logistics Alliance Germany" unter Projektleitung der Hannoveraner „Logistics Network Consultants" (LNC) laufen. LNC-Geschäftsführer Stefan Schröder hat die Aufgabe des Projektleiters übernommen, teilten am Donnerstag Verkehrs-Staatssekretär Andreas Scheuer und Stefan Schröder in einem Gespräch mit der VerkehrsRundschau mit. Eine eigene Projektgesellschaft werde nicht gegründet. „Wir sind reiner Dienstleister im Auftrag des Bundes und haben den Netzwerkgedanken in den Vordergrund gestellt. Die Akteure der Logistikwirtschaft können Teil der virtuellen Marke ‚Logistics Alliance Germany' werden.", erklärte Schröder. Der Projektname könnte dann auch unabhängig vom Dienstleister vom Bund weiter genutzt werden. Wunsch des Bundeverkehrsministeriums sei es gewesen, enger als bisher mit dem Projekt, das Teil im Aktionsplan Güterverkehr und Logistik, verzahnt zu sein um eine Plattform für Logistik zu schaffen. Die Richtlinienkompetenz für das Projekt liege beim Auftraggeber BMVBS, erklärte Schröder.

„Es geht nicht darum, ein neues Logo zu kreieren sondern auf bestehenden Netzwerken aufzubauen", sagte Scheuer. Der neue Dienstleister LNC bringe hier bereits sehr viel Erfahrung und gute Kontakte auch auf internationaler Eben mit. Ziel des Projekts sei es, in erster Linie neues Geschäft für die hiesigen Dienstleister zu generieren: „In der neuen Phase des Projekts wird es drauf ankommen stärker in Richtung Logistikwirtschaft zu agieren um neue Services und Transportströme nach Deutschland zu holen", sagte Schröder. Der Fokus liege auf mittelständischen Unternehmen, die nicht die Möglichkeit hätten, Vertriebsaktivitäten im Ausland zu unterhalten. Neben Messepräsenzen, bei denen auch die regionalen Netzwerke die Möglichkeit der Beteiligung haben sollen, soll stärker als bisher die Ansprache konkreter Verlader im Mittelpunkt stehen, beispielsweise bei Delegationsreisen unter Führung des Staatssekretärs. Hier setze man auf die Unterstützung der Politik als „Türöffner".

Der Förderverein unter Vorsitz von Mathias Krage, Präsident des Deutschen Speditions- und Logistikverbandes (DSLV), sei derzeit dabei weitere Mitglieder zu akquirieren. Über die Mitgliedsbeiträge des Fördervereins soll die finanzielle Beteiligung der Privatwirtschaft aufgebracht werden, die das Budget des Bundes in Höhe von 600.000 Euro in gleicher Höhe ergänzen soll. Mitglieder des Fördervereins hätten die Möglichkeit, mit dem offiziellen Status „Member of Logistics Alliance Germany" zu werben, sagte Scheuer. (diwi) 

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