Sulzbach-Rosenberg. Die Erweiterung des Zentrallagers des Autoteilehändlers Stahlgruber im oberpfälzischen Sulzbach-Rosenberg ist abgeschlossen. Der Kfz-Teile-Händler liefert von hier Teile fürs Auto und KFZ-Handwerk, vom Reifen bis zur Elektronik, an Werkstätten und Wiederverkäufer im süddeutschen Raum und in Österreich. Bis zu 50.000 Positionen werden täglich von der Logistikzentrale aus verschickt, Kunden erhalten je nach Bedarf mehrmals am Tag oder am nächsten Morgen ihre Ware. Die Planung für die Erweiterung des Logistikzentrums, in dem aktuell über 120.000 Artikel lagern, übernahm der Ulmer Logistikberater IWL. Als Grund für die Lagererweiterung werden Engpässe bei Durchsatz und Lagerkapazität des Logistikzentrums genannt. Durch die aktuelle Erweiterung wurde das Fachteile- und Kleinteilelager um 30.000 Lagerfächer vergrößert und mit einer automatischen Behälterfördertechnik ausgestattet, die auftragsbezogen arbeitet und bis zu 1000 Behälter in der Stunde kommissioniert. Heute lagern in den rund 200.000 Lagerplätzen des Logistikzentrums über 120.000 unterschiedliche Artikel. Die tägliche Kommissionierleistung erreicht bis zu 50.000 Positionen. Die Logistikberatung IWL begleitete den gesamten Erweiterungsprozess von der Planung über Ausschreibungen, Lieferantenauswahl, Ausführungsplanung und Überwachung der Realisierungs- und Testphase und bis hin zur Abnahme der Hochlaufphase. „Die Erweiterung des Zentrallagers fand im laufenden Betrieb, nachts, an Wochenenden und Feiertagen statt. Das erforderte eine enge Abstimmung aller Beteiligten, denn während der Geschäftszeiten wurde das Lager auch weiterhin als zentrale Logistikeinheit von Stahlgruber genutzt“, erläutert Dietmar Gregarek, Projektleiter bei IWL. (sv)
Lager für KFZ-Teile erweitert
Stahlgruber investiert in Logistikzentrale