Daimler konzentriert den Bau seines Weltmotors für schwere Lastwagen auf Mannheim und Detroit. Kostengünstigere Standorte etwa in Brasilien oder Russland kämen nicht infrage, berichtet das Magazin "Focus". Lastwagen-Vorstand Andreas Renschler sagte dem Blatt: "Die Entscheidung begründet sich aus der langjährigen Erfahrung und Kompetenz der zwei Standorte." In das Motorenwerk Mannheim wurde in den vergangenen Jahren massiv investiert. Der weltweit eingesetzt Motor für LKW über 15 Tonnen wird in den USA seit zwei Jahren eingebaut. In Deutschland soll er nach dem "Focus"-Bericht 2012 auf den Markt kommen. (dpa) Verteilerzentrum - Der Bio-Händler Alnatura hat am Montag im südhessischen Lorsch eines der größten Verteilzentren für Bio-Lebensmittel in Europa in Betrieb genommen. Nach etwa einjähriger Bauzeit entstanden rund 60 Arbeitsplätze, teilte das Unternehmen mit. Die 55 Alnatura-Filialen in Deutschland sowie Partnerunternehmen werden mit fast 3000 Bio-Artikeln beliefert. Das 21.000 Quadratmeter große Logistikzentrum werde klimaneutral betrieben. (dpa) Datenschutz - Die Deutsche Bahn bekommt eine neue Konzerndatenschutzbeauftragte. Die Soziologin Chris Newiger, 53, übernimmt das Amt zum 1. Mai, wie die Bahn am Montag mitteilte. Newiger war zuletzt beim Sportartikelhersteller Adidas für den Datenschutz weltweit verantwortlich. Sie löst bei der Bahn Jürgen Sack ab, der künftig die Abteilung Kundendatenschutz leiten wird. Zu Newigers Aufgaben werde es gehören, spezielle Abteilungen zum Datenschutz von Kunden und Mitarbeitern auf- und auszubauen. (dpa) Partnerschaft - Der Logistikdienstleister Ceva hat seine Partnerschaft mit Transitions Optical, einem international tätigen Hersteller für phototrope Gläser, um weitere drei Jahre verlängert. Das gab das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt. Ceva betreibt derzeit das Verteilungszentrum, das Waren aus vier Produktionsstätten sammelt und zu Labors und Optikern in ganz Europa verteilt. Die Partnerschaft besteht bereits seit sieben Jahren. (ab) Politik Fluglärm - Die Bundesregierung ist an einer Lösung in dem jahrelangen Streit mit der Schweiz um den Fluglärm durch den Airport Zürich interessiert. Das wurde vor einem Treffen der Verkehrsminister beider Länder in Berlin unterstrichen. Ein Sprecher von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) betonte, dass es "sicher verfrüht" sei, jetzt bereits eine Lösung im Fluglärm-Streit zu erwarten. Ein "Mosaikstein" für eine solche einvernehmliche Regelung sei das Lärm-Gutachten vom vergangenen Jahr. Die Schweiz verlangt seit langem eine Lockerung der 2003 einseitig erlassenen Sperrzeiten für Überflüge über Süddeutschland nach Zürich. (dpa)
Kurz vermeldet: 23. März 2010
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