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Italienische Logistik wieder auf Prä-Pandemie-Niveau

Die italienische Logistibranche scheint sich zu erholen
© Foto: fcknimages/iStock/Thinkstock

Der Straßengüterverkehr hat im Vergleich zum Jahr 2020 um 16,8 Prozent zugenommen, weist aber auch eine Steigerung um 2,5 Prozent gegenüber 2019 auf.


Datum:
03.05.2022
Autor:
Nadine Jansen/Stefanie Schuhmacher
Lesezeit: 
3 min
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Der Logistik-Almanach der Confetra bietet eine Zusammenfassung der wichtigsten Daten aus der Transport- und Logistikbranche. Eine der wichtigsten Informationen: Die italienische Logistik hat sich erholt und ein Niveau erreicht, das dem vor der Pandemie entspricht.

Höhen und Tiefen

Der Straßengüterverkehr hat im Vergleich zum Jahr 2020 um 16,8 Prozent zugenommen, weist aber auch eine Steigerung um 2,5 Prozent gegenüber 2019 auf. Das spiegelt sich auch an der Anzahl der Alpentransitfahrten wider. Der Lkw-Verkehr über die Alpenpässe hat im Vergleich zu 2020 um 13,6 Prozent zugenommen. Auch gegenüber 2019 konnte ein Anstieg um 6,8 Prozent verzeichnet werden. Bei der genauen Analyse der genutzten Strecken konnte die Confetra eine Zunahme des Lkw-Transits allein über den Brenner um 7,1 Prozent ausmachen. Das entspricht insgesamt 2.479.169 Transitfahrten in nur einem Jahr. Weitere mehr als 4,6 Millionen Transitfahrten haben sich auf die drei Pässe in Friaul-Julisch Venetien verteilt. Hinzu kommen mehr als 3,4 Millionen Transitfahrten im Nordwesten des Landes (Ventimiglia, Frejus, Gotthard, San Bernardino, Mont Blanc).

Mehr Lkw-Neuzulassungen

Parallel zur Zunahme der Transitfahrten und zum Straßengüterverkehr insgesamt haben auch die Neu-Immatrikulationen von Lkw zugenommen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl der Neu-Immatrikulationen um 25,8 Prozent an, im Vergleich zum Jahr 2019 um 3,9 Prozent.

Hafen waren erfolgreich

Ein weiteres Plus in Höhe von 5,7 Prozent gegenüber 2020 verzeichnen die italienischen Häfen. Insgesamt 11.296.719 TEU (Standard-Containereinheiten) konnten im Jahr 2021 umgeschlagen werden. Das entspricht einem Plus von 4,8 Prozent gegenüber 2019. Die wichtigste Rolle nimmt dabei der Hafen von Gioia Tauro mit mehr als drei Millionen TEU ein (gefolgt von Genua mit rund 2,5 Millionen TEU und La Spezia mit fast 1,4 Millionen TEU).

Schienenverkehr

Wachstum auch im Schienengüterverkehr: Hier wurde ein Plus von 16,6 Prozent bei der beförderten Gütermenge in Tonnen sowie ein Plus von 15,1 Prozent bei den zurückgelegten Tonnenkilometern verzeichnet. In den Güterverkehrszentren wurden 50.260 Züge abgefertigt (entspricht einem Plus von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr).

Flugfracht

Auch die italienischen Flughäfen haben das Prä-Pandemie-Niveau wieder erreicht. Im Vergleich zum Jahr 2019 konnten 0,2 Prozent mehr Güter per Flugzeug bewegt werden. Gegenüber 2020 macht das sogar einen Anstieg um 32,5 Prozent aus. Spitzenreiter ist dabei der Flughafen Mailand-Malpensa, der mit 741.774 transportierten Tonnen ein Plus von 45,1 Prozent verzeichnen konnte.

Alle Anstiege hängen auch mit der italienischen Produktion zusammen, die um 11,8 Prozent zunehmen konnte. Wie die Confetra mitteilte, seien insgesamt 108.502 Unternehmen in der logistischen Versorgungskette angesiedelt. Dies seien zwar 2,1 Prozent weniger als noch im Jahr 2020, allerdings verzeichneten die Firmen ein Plus an Beschäftigten in Höhe von drei Prozent. Fast die Hälfte der insgesamt 996.939 Beschäftigten sei im Transportwesen tätig (4245.669 Arbeitnehmer in 75.814 Firmen). (nja/ste)

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