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Italien spart: Spediteure müssen zahlen

Der italienische Premierminister: Silvio Berlusconi
© Foto: imago/Milestone Media

Italien droht der Staatsbankrott. Sparmaßnahmen: Höhere Kraftstoff- und Mehrwertsteuern belasten Transportunternehmer


Datum:
11.07.2011
1 Kommentare

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Rom. Nach Griechenland, Irland und Spanien droht nun auch Italien, einem Gründungsland der Europäischen Union, die Zahlungsunfähigkeit. Das italienische Kabinett hat bereits am 30. Juni ein Maxi-Sparpaket in Höhe von 47 Milliarden Euro verabschiedet. Es umfasst unter anderem auch eine massive Erhöhung der Kraftstoffsteuer um vier Cent pro Liter plus einer Erhöhung der Mehrwertsteuer von ein Prozent.

Schon zwei Monate zuvor hatte die Regierung eine Erhöhung von insgesamt drei Cent beschlossen, um die erhöhten Ausgaben für Bootsflüchtlinge und die Unterstützung des Kulturbetriebes zu finanzieren. Auf die Transportunternehmen kommen deswegen – laut Berechnungen der italienischen Organisation des Straßentransports Fita - jährliche Mehrkosten von bis zu 1000 Euro pro Fahrzeug zu.

„Wir sind sehr besorgt wegen der Folgen für einen Wirtschaftsbereich, der immer noch in der Krise steckt", erklärten Organisationen des Straßentransports. Sie planen bereits jetzt einen Protesttag am 25. Juli. „Was nützt uns denn die finanzielle Unterstützung der Regierung, wenn sie uns so wieder abgenommen wird", heißt es in einer Erklärung der Fita. (jko/rp)

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KOMMENTARE


Jürgen Hofknecht

12.07.2011 - 13:33 Uhr

Italien spart: So ganz stimmt das ja nicht. Italien nimmt mehr ein wäre richtiger. Es zeigt uns dass die Tugend der Sparsamkeit wohl kaum mehr bekannt ist. Weniger für sündhaft teure Prestigeobjekte auszugeben oder sinnlose Subventionen abbauen die nur denen nutzen die ohnehin genug haben, das wäre sparen.


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