Italien: Autobahntankstellen beschränken Betankung von Lkw

21.04.2026 16:03 Uhr | Lesezeit: 2 min
Grüner Zapfhahn steckt in der Zapfsäule
Auch in Italien ist Sprit teuer - und offenbar an einigen Tankstellen eingeschränkt erhältlich 
© Foto: Iryna Melnyk / iStock / Getty Images Plus

Trotz verlängerter Steuersenkung bleiben die Spritpreise in Italien hoch. Der Verband Trasportounito warnt zusätzlich vor Einschränkungen bei der Lkw‑Betankung an Autobahnraststätten.

Die Akzisen (Verbrauchssteuern) auf Kraftstoffe bleiben in Italien bis zum 1. Mai gesenkt, ein Grund zum Aufatmen ist das aber nicht: Die dennoch hohen Spritpreise - Diesel aktuell im Schnitt bei etwa 2,10 Euro/Liter, Benzin bei 1,76 Euro/Liter - belasten die Transportbranche enorm. Hinzu komme – so beklagt der Verband Trasportounito – dass es zuletzt an einigen Autobahnraststätten Einschränkungen bei der Betankung von Nutzfahrzeugen gegeben hätte.

Trasportounito kritisiert Einschränkungen bei der Lkw‑Betankung

Besonders gravierend sei dabei die Situation an der Autobahnraststätte Plose Ovest in Südtirol gewesen. Wie der Verband mitteilte, sei dort auf einem Schild mit den Worten „Non si eroga carburante per mezzi pesanti“ darauf hingewiesen worden, dass kein Kraftstoff für Lkw ausgegeben werde.

Verband warnt vor wirtschaftlichen Folgen für den Güterverkehr

Solche Maßnahmen, so Maurizio Longo als Generalsekretär des Verbandes, überschritten jede Grenze, schürten Konflikte und brächten die Wirtschaft des Landes in ihrer Gesamtheit in Schwierigkeiten – und das in einer ohnehin schon kritischen Phase, in der die strategische Bedeutung des Güterkraftverkehrs unterschätzt werde.

Der Verband verurteilt dabei auch das Fehlen von strukturellen Maßnahmen und neuen Regelungen, das den wirtschaftlichen und operativen Druck in der aktuell fragilen Logistikkette weiter verschärfe.

HASHTAG


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