Italien erhöht Maut auf Autobahnen

27.01.2026 15:44 Uhr | Lesezeit: 1 min
Die Mautstation Affi in Italien passieren Fahrzeuge auf dem Weg Richtung Brenner. Schranken, Ticketautomaten und Fahrspuren zeigen den Verkehrsfluss auf der italienischen Autobahn. Auf dem Bild nähert sich ein weißer Lkw der Mautstation auf der äußeren Fa
In Italien wird die Maut auf Autobahnen von Konzessionsgesellschaften erhoben. Die italienische Regulierungsbehörde für das Transport- und Verkehrswesen hat die Gebühr nun angepasst und damit großteils angehoben (Symbolbild)
© Foto: picture alliance / CHROMORANGE | Michael Bihlmayer

Italien hat die Maut an die Inflation angepasst. In der Mehrzahl der Fälle ist sie um 1,5 Prozent gestiegen, in einigen Fällen stieg sie stärker in anderen sank sie gar. Die Einzelheiten im Überblick

Zum Jahresbeginn ist die Maut auf italienischen Autobahnen weiter angezogen. Die Preise wurden zumeist um 1,5 Prozent erhöht. Der angegebene Grund: eine Anpassung an die Inflation.

Festgelegt wurde der Prozentsatz von der „Autorità di Regolazione dei Trasporti“, einer Regulierungsbehörde für das Verkehrs- und Transportwesen. Er gilt für alle Autobahnkonzessionsgesellschaften, bei denen die Wirtschafts- und Finanzpläne derzeit aktualisiert werden.

Bei einigen wenigen Betreibern sind jedoch auch Abweichungen von diesem Prozentsatz vorgesehen – bedingt etwa durch einen Ablauf von Konzessionen oder aber bereits genehmigte Wirtschafts- und Finanzpläne.

Konkrete Zahlen: Auf welchen Autobahnen verändert sich die Maut?

Erhöht wurde die Maut zum 1. Januar 2026 auf den Autobahnen folgender Betreibergesellschaften:

  • Autostrade per l’Italia (zuständig für ein etwa 3000 Kilometer langes Autobahnnetz in Italien),
  • Brescia-Padua,
  • Autovia Padana,
  • Salt – Autobahnabschnitt Autocisa,
  • Consorzio Autostrade Siciliane,
  • Milano Serravalle,
  • Tangenziale di Napoli,
  • Rav,
  • Sat,
  • Satap A4,
  • Sav,
  • Sitaf,
  • Fiori (Autobahnabschnitt A6),
  • Cav,
  • Asti-Cuneo,
  • TE,
  • die Brebemi und die Pedemontana Lombarda (jeweils um 1,5 Prozent),
  • die Brennerautobahn (1,46 Prozent) sowie
  • die Strecke Salerno-Pompei-Neapel (1,925 Prozent).

Tarifsenkungen gibt es für:

  • die A5 (Ivrea-Turin-Piacenza) um 1,35 Prozent,
  • für Teile der A10 (Concessioni del Tirreno) um 3,61 Prozent,
  • einen Teilbereich der A12 (Concessioni del Tirreno) um 6,3 Prozent sowie
  • für einen Autobahnabschnitt der A21 (Ivrea-Turin-Piacenza) um 8,03 Prozent.

Von Tariferhöhungen oder Tarifsenkungen unberührt bleiben lediglich

  • die Autostrade Alto Adriatico und
  • die Strada dei Parchi (A24 und A25).

Mehr zum Thema Maut in Europa und Entwicklung der Maut in Italien



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