IDS-Stückgutnetzwerk: Geis startet zentrales Umschlagsdepot Mittelrhein

27.01.2026 17:41 Uhr | Lesezeit: 1 min
Die Gras Gruppe bündelt ab dem 16. März 2026 die operativen Stückgutprozesse in der Region Mittelrhein am Standort Polch. Auf dem Luftbild zu sehen ist das 6000 Quadratmeter große Umschlagdepot Um
Die Gras Gruppe bündelt ab dem 16. März 2026 die operativen Stückgutprozesse in der Region Mittelrhein am Standort Polch
© Foto: Geis Gruppe

Die Geis Gruppe bündelt IDS-Stückgutaktivitäten in der Region in Polch, dort wird ab März der neue Gras Logistik-Campus als zentraler Hub seine Arbeit aufnehmen.

Ab dem 16. März sollen IDS-Stückgutaktivitäten der Region Mittelrhein operativ gebündelt und zentral gesteuert werden. Basis dafür ist das neu errichtete Umschlagterminal am Logistik Campus des Unternehmens Gras in Polch, wie die Geis Gruppe weiter mitteilt. Sie hat die Gras Gruppe vor gut einem Jahr übernommen.

Gras Gruppe: PLZ-Zuordnung im IDS-Netzwerk bleibt erhalten

Die PLZ-Zuordnung und Partnerstrukturen im IDS-Netz bleiben unverändert, betont Geis. Der Hauptsitz der Gras Gruppe in Neuwied bleibe erhalten. Dort sind Verwaltung und nicht operative Einheiten untergebracht, etwa Verkauf und Buchhaltung. Auch das spezialisierte ADR-Lager mit Werkstatt verbleibt am Standort in Neuwied.

„Wichtig für unsere Kunden: An der geografischen Gebietszuordnung und den Partnerstrukturen im IDS-Netz ändert sich nichts. Wir bedienen die gesamten bisherigen IDS-Gebiete auch weiterhin – künftig operativ gebündelt aus Polch“, so Jens Köster, Geschäftsführer der Gras Gruppe.

Optimierung bei Zeit und Kosten: Vermeidung von Doppelumschlag und bessere Auslastung der Fahrzeuge

Die beiden Standorte liegen nur rund 30 Kilometer auseinander. Indem die operativen Aktivitäten nun allein in Polch stattfinden, würden Abläufe klarer und Wege kürzer, erläutert die Geis Gruppe.

Sie begründet ihre Entscheidung mit mehreren Aspekten:

  • In dem mehr als 6000 Quadratmeter großen Umschlagterminal lassen sich Prozesse zentral steuern und Kosten bei Gabelstaplern und anderem Equipment senken.
  • Außerdem wären Fahrzeuge im Nah- und Fernverkehr besser ausgelastet, somit ließen sich Transportkosten optimieren.
  • Im Nahverkehr entfallen Shuttlefahrten zwischen den beiden Standorten und
  • Doppelumschläge werden vermieden.
  • Die Speditions- und Umschlagsanlage ist zudem direkt an ein kürzlich auf 75.000 Quadratmetern Fläche erweitertes Logistikzentrum angebunden.

„In den vergangenen Monaten haben wir die Abläufe an beiden Standorten im Detail analysiert. Dabei wurde deutlich, welches Potenzial in einer Bündelung liegt“, erklären Hans-Wolfgang Geis und Jochen Geis, geschäftsführende Gesellschafter der Geis Gruppe.


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