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Hupac auf Expansionskurs: 14 Prozent mehr Menge 2010

© Foto: Hupac

Bis 2015 will Hupac jährlich um 8 bis 10 Prozent wachsen – der Operateur fordert längere und schwere Züge sowie ein 4-Meter-Profil auf dem Gotthardkorridor


Datum:
04.05.2011
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Zürich. Beim Schweizer Kombi-Operateur sind die Weichen auf Wachstum gestellt. 2010 sind die Transportmengen gegenüber dem Vorjahr um 13,7 Prozent auf 690.251 Sendungen geklettert. Damit wurde das Niveau des Rekordjahres 2008 wieder erreicht. Ein noch stärkeres Verkehrswachstum wurde 2010 durch Ressourcenmangel bei einigen Bahnen und vor allem durch mangelnde Bahnwagen wegen Engpässen bei der Instandhaltung als Folge der neuen Unterhaltsrichtlinien verhindert, teilte Hupac anlässlich der Bilanz-Medienkonferenz in Zürich mit. Parallel mit den steigenden Sendungszahlen wuchs auch der Jahresgewinn der Gruppe, und zwar um 16,3 Prozent auf 3,2 Millionen Schweizer Franken.

Der Operateur will diesen Kurs beibehalten. Zwischen 2011 und 2015 wird ein jährliches Plus im Sendungsaufkommen von 8 bis 10 Prozent angestrebt. 2015 soll dann die magische Grenze von jährlich eine Millionen Straßensendungen erreicht werden. Dazu will Hupac 300 Millionen Schweizer Franken in Rollmaterial, Terminals, Informatik und Marktentwicklung investieren. Für dieses Jahr (Januar bis April) vermeldet Hupac ein Plus von 12 Prozent im Mengenvolumen. Vielversprechend seien die Entwicklungen auf den neuen Märkten im Osten, auf denen Hupac mit den Partnern Russkaya Troyka und GT Eurasian Good Transport kooperiert. „Wir verzeichnen wachsendes Interesse für Schienentransporte bis Russland, China und Korea", sagte Hupac-Direktor Bernhard Kunz.

Kritik äußerte Hupac an den Rahmenbedingungen. „Der alpenquerende Gütertransit gehört auf die Schiene, und dafür braucht es einen leistungsfähigen KV-Korridor", sagte Hans-Jörg Bertschi, Präsident des Verwaltungsrats der Hupac AG. Der Operateur fordert auf der Achse Rotterdam- Genua unter anderem eine Erhöhung der Zuglängen von heute 550 auf 700 Meter, eine Erhöhung der Zuggewichte auf 2000 Tonnen, die Anpassung des Gotthardkorridors an den internationalen Standard des 4-Meter-Profils P400 sowie die Errichtung von Terminals östlich von Mailand. (cd) 

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