Zoetermeer. Auch zwei deutsche Transport- und Logistik-Unternehmen werden an dem seit August 2004 laufenden Großversuch in den Niederlanden mit so genannten "Roadtrains" teilnehmen. Dabei handelt es sich um LKW mit bis zu 25,25 Meter Länge und maximal 60 Tonnen Gesamtgewicht. Das bestätigte Esther Vorenkamp, Sprecherin beim niederländischen LKW- und Logistik-Verband TLN (Transport en Logistiek Nederland), der VerkehrsRundschau. Mit Blick auf das laufende Verfahren wollte sie allerdings die Firmennamen nicht mitteilen. Der TLN gehörte zu den entscheidenden Impulsgebern bei diesem zweiten, landesweiten Großversuch mit Super-Brummis. Er läuft im Herbst 2006 aus. Interessenten aus den Niederlanden und dem EU-Ausland hatten bis zum 14.Januar diesen Jahres Gelegenheit, sich beim niederländischen Verkehrsministerium um eine Teilnahme an dem Großversuch zu bewerben. Rund 115 Firmen konnten die erste Hürde nehmen und damit ein Antragsverfahren in Gang setzen. Deutschland ist das einzige EU-Land, aus dem Betriebe an dem Großversuch mitwirken. Während die zuvor festgelegte Obergrenze von 100 Teilnehmern erreicht wird, sieht es bei der Anzahl der eingesetzten Fahrzeuge anders aus. Statt der angestrebten 300 Fahrzeugkombinationen werden wahrscheinlich nur um die 100 Super-Laster zum Einsatz kommen. Nach TLN-Erhebungen sind derzeit etwa 50 Kombinationen auf niederländischen Straßen unterwegs. Ein Einsatzschwerpunkt liegt beim Container-Transport. (eha)
Hollands Super-Laster: Zwei deutsche Firmen machen mit
Landesweiter Großversuch mit 60-Tonnern läuft bis Herbst 2006. Rund 100 Schwer-LKW sammeln umfangreiches Datenmaterial.