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Hapag-Lloyd meldet starken Jahresauftakt

Die Reederei Hapag-Lloyd startete stark ins Jahr 2022
© Foto: Christina Sabrowsky/dpa/picture-alliance

Nach wie vor sind zahlreiche Häfen verstopft und Hinterlandinfrastrukturen überlastet. Damit verbunden sind längere Umlaufzeiten für Schiffe und Container. Insgesamt lag die Transportmenge mit 3,0 Millionen TEU auf dem Niveau des Vorjahresquartals.


Datum:
12.05.2022
Autor:
Stefanie Schuhmacher
Lesezeit: 
3 min
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Hapag-Lloyd hat das erste Quartal 2022 mit einem EBITDA in Höhe von 4,7 Milliarden Euro abgeschlossen. Das EBIT wuchs auf 4,3 Milliarden Euro. Das Konzernergebnis verbesserte sich auf 4,2 Milliarden Euro.

„Insgesamt war der Jahresauftakt außergewöhnlich stark und obwohl es erste Anzeichen dafür gibt, dass der Markt seinen Höhepunkt überschritten hat, erwarten wir auch ein starkes zweites Quartal“, sagte Rolf Habben Jansen, CEO der Hapag-Lloyd AG.

Die Umsätze erhöhten sich im ersten Quartal 2022 auf 8,0 Milliarden Euro, insbesondere durch eine deutlich höhere durchschnittliche Frachtrate von 2.774 TEU (Standard-Containereinheiten (Q1 2021: 1.509 TEU) und einen stärkeren US-Dollar.

Containerhandling weiterhin gestört

Nach wie vor sind zahlreiche Häfen verstopft und Hinterlandinfrastrukturen überlastet. Damit verbunden sind längere Umlaufzeiten für Schiffe und Container. Insgesamt lag die Transportmenge mit 3,0 Millionen TEU auf dem Niveau des Vorjahresquartals. Belastet wurde das Ergebnis durch deutlich steigende Aufwendungen für das Containerhandling und einen um rund 60 Prozent höheren durchschnittlichen Bunkerverbrauchspreis. Dieser lag im ersten Quartal bei 613 USD/t (Q1 2021: 384 USD/t).

Ausblick

Auf Basis des aktuellen Geschäftsverlaufs wird auch das zweite Quartal über den bisherigen Erwartungen liegen. Der Vorstand der Hapag-Lloyd AG hat vor diesem Hintergrund am 28. April die Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Für 2022 wird ein EBITDA in der Bandbreite von 13,6 bis 15,5 Milliarden Euro und ein EBIT in der Bandbreite von 11,7 bis 13,6 Milliarden Euro erwartet. Durch die andauernde Corona-Pandemie sowie den Krieg in der Ukraine ist die Prognose jedoch mit erheblichen Unsicherheiten behaftet.

„Die globalen Lieferketten stehen nach wie vor deutlich unter Druck – nicht zuletzt aufgrund der jüngsten Maßnahmen, die in China auf die COVID-19 Ausbrüche folgten. Eine Verbesserung dieser Situation ist in der zweiten Jahreshälfte zu erwarten. Für unsere weltweiten Kunden werden wir alles tun, um in diesem schwierigen Marktumfeld zu einer schnellstmöglichen Normalisierung beizutragen. Zugleich werden wir unser Augenmerk weiterhin auf Qualität und Nachhaltigkeit legen und unsere Strategy 2023 weiter umsetzen“, so Rolf Habben Jansen.

>>>Hier finden Sie den kompletten Finanzbericht für das erste Quartal 2022. (ste)

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