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Hamburger Hafen sieht sich im Aufwind

Der Hamburger Hafen erholt sich nach der Coronadelle nur langsam
© Foto: HHLA/ Dietmar Hasenpusch

Der Hamburger Hafen hat den ersten neun Monaten des Jahres mit 95,8 Millionen Tonnen beim Seegüterumschlag ein Plus von 2,9 Prozent erreicht.


Datum:
16.11.2021
Autor:
Mareike Haus
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Hamburg. Der Hamburger Hafen hat in den ersten neun Monaten des Jahres ein leichtes Wachstum verzeichnet, wenngleich der letztjährige Rückgang durch die Coronapandemie noch nicht vollständig aufgeholt werden konnte. Wie Hafen Hamburg Marketing (HHM) mitteilt, wurde beim Seegüterumschlag mit 95,8 Millionen Tonnen ein Plus von 2,9 Prozent erzielt. Besonders stark hat sich demnach der Massengutumschlag entwickelt, der mit insgesamt 29,7 Millionen Tonnen ein Plus von 6,1 Prozent erreichte. Der Stückgutumschlag verzeichnete mit insgesamt 66,1 Millionen Tonnen in den ersten drei Quartalen ein leichtes Plus von 1,6 Prozent.

Hamburger Hafenbahn floriert

Auch beim Containerumschlag setzte sich laut HHM der Aufwärtstrend fort. Es wurden insgesamt 6,5 Millionen TEU (20 Fuß-Standardcontainer) an den Hamburger Containerterminals über die Kaikante gehoben. Das entspricht einem Plus von 2,4 Prozent. Der Hafenbetreiber betont zudem die erfreuliche Entwicklung bei den im Zu- und Ablaufverkehr auf der Schiene abgefertigten Containertransporten: Diese legten um 8,3 Prozent auf 2,1 Millionen TEU zu und erreichten so ein neues Rekordergebnis. „Das dritte Quartal 2021 war für die Hamburger Hafenbahn in Bezug auf die transportierten Container mit 709.000 TEU sogar das bislang stärkste Quartalsergebnis in ihrer Geschichte“, betonte HHM-Vorstand Axel Mattern.

Beim Ausblick auf die verbleibenden Monate des Jahres bleibt HHM vorsichtig und verweist auf die weltweiten Transportketten, die auch für den Rest des Jahres volatil bleiben würden. „Verspätete Schiffsankünfte und damit verbundene Lieferverzögerungen belasten auch die Häfen. Auch auf den Hamburger Terminals bleibt trotz 24/7 Service die Abfertigungslage weiter angespannt“, so Mattern. Vorstand Ingo Egloff ergänzt: „Große Teile der Industrie leiden zum Teil bereits seit Jahresbeginn an Lieferengpässen. Das führt trotz voller Auftragsbücher zu einer gedrosselten Produktion.“

Nach Einschätzung der HHM wird sich trotz der aktuellen Situation auch im vierten Quartal ein leichter Aufwärtstrend beim Seegüterumschlag fortsetzen. Ein Umschlagergebnis von rund 130 Millionen Tonnen und 8,7 Millionen TEU sei im Jahr 2021 für den Hamburger Hafen noch erreichbar. Im Pandemiejahr 2020 betrug der Umschlag 126,3 Millionen Tonnen und lag damit um 7,6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Im Segment Containerumschlag vermeldete der Hafen für 2020 8,5 Millionen TEU. (mh)

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