Der Hafen Kiel wird die Kooperation mit den Baltischen Staaten auf eine neue Grundlage stellen. Künftig wird der Förde-Hafen mit einer eigenen Dependance in Tallinn (Estland) Flagge zeigen. Als Partner konnten die Kieler den DIHT gewinnen. Damit steht das Büro auch der Unternehmen aus der Industrie und dem Handel als zentrale Anlaufstelle zur Verfügung, kündigte Jörg Rüdel, Geschäftsführer der Seehafen Kiel GmbH, jetzt in der estnischen Hauptstadt während einer gemeinsam mit der Kieler Hafenwirtschaft und der Förde-Stadt organisierten Info-Veranstaltung an. Die seewärtigen Verbindungen zwischen den beiden Häfen werden ebenfalls intensiviert. So wird die Estonian Shipping Company (ESCO) ihren bereits bestehenden Dienst auf zwei Abfahrten je Woche und Hafen verdichten und damit der wachsenden Kundennachfrage Rechnung tragen. Kiel gilt als der führende deutsche Fährhafen für Osteuropa-Verkehre mit derzeit 13 wöchentlichen Abfahrten ins Baltikum und nach Russland. Kiel plant zudem die Einrichtung einer Hafendependence in Riga. Dabei ist eine Partnerschaft mit dem Hafen Bremen vorgesehen. (vr/eha)
Hafen Kiel: Künftig mit eigener Niederlassung in Tallinn
Estonian Shipping Company (ESCO) künftig mit zwei Abfahrten je Woche und Hafen