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Grünes Licht für Wasserstoff-Förderung bei BASF

BASF will einen Großelektrolyseur bauen, mit dem das Unternehmen mit Hilfe von erneuerbarer Energie Wasserstoff produzieren möchte (Symbolbild)
© Foto: picture alliance / Zoonar | Alexander Limbach

Die EU-Kommission hat eine Beihilfe genehmigt, mit der Deutschland die Produktion von erneuerbarem Wasserstoff beim Chemiekonzern BASF fördert. Dieser könnte auch für den Verkehr eingesetzt werden.


Datum:
05.10.2022
Autor:
Marie Christin Wiens
Lesezeit:
1 min
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Der Direktzuschuss in Höhe von 134 Millionen Euro ermöglicht dem Chemiekonzern am Standort Ludwigshafen einen Elektrolyseur zu bauen und installieren. Dieser soll 2025 in Betrieb genommen werden. Während der erwarteten 15-jährigen Betriebsdauer könnte er die Freisetzung von 565.305 Tonnen Kohlendioxid vermeiden, wie Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland weiter mitteilt.

Der Wasserstoff werde ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugt. Vorrangiges Ziel des Vorhabens sei es, mit der Technologie Treibhausgasemissionen in den Produktionsprozessen des Unternehmens zu verringern.

Die genehmigte Maßnahme „wird Deutschland auch dabei helfen, fossilen Wasserstoff in einem schwer zu dekarbonisierenden Wirtschaftszweig zu ersetzen und seine Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen im Einklang mit dem REPowerEU-Plan zu verringern“, so die für Wettbewerbspolitik zuständige Exekutiv-Vizepräsidentin der Kommission, MargretheVestager.

Sie erklärte, dass Deutschland damit das Unternehmen unterstützen kann, dessen Kapazitäten für die Produktion von erneuerbarem Wasserstoff auszubauen und so zur Ökologisierung der Chemie-Wertschöpfungskette und des Verkehrssektors beitragen könne.

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