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Gruber Logistics erhöht Zugfrequenzen tritt Forschungsprojekt bei

05.02.2024 15:20 Uhr | Lesezeit: 3 min
Gruber Logistics Kombiverkehr
Gruber Logistics will mehr für die Umwelt tun
© Foto: Gruber Logistics

Das Logistikunternehmen beteiligt sich dafür an einem EU-Forschungsprojekt ESEP4Freight (European Shift Enabler Portal for Freight), das den Modal Shift von Verkehrsströmen für die Transportbranche vorantreiben will.

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Gruber Logistics verstärkt sein Engagement für nachhaltigen Verkehr auf der Schiene, indem das multinationale Logistikunternehmen seinen Service zwischen Verona, Italien, und Leipzig, Deutschland, ab dem Jahreswechsel auf eine tägliche Frequenz erhöht und die verfügbaren Kapazitäten nahezu verdoppelt. Neben dem Einsatz von kombiniertem Straßen- und Schienenverkehr will Gruber Logistics nun mit seiner Beteiligung am kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojekt ESEP4Freight die Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene in der gesamten Transportbranche vorantreiben.

ESEP4Freight wird mit 1,3 Millionen Euro von Europe’s Rail Joint Undertaking (EU-Rail) finanziert und vom Königlichen Technischen Institut (KTH) in Stockholm koordiniert. Neun Partner aus fünf Ländern sind an dem Forschungsprojekt beteiligt, darunter Gruber Logistics und KTH, EURNEX, Polytechnische Universität Madrid, UIRR, Fundació Eurecat, Tenalach Consulting, SGKV und ZAI.

Martin Gruber, CEO von Gruber Logistics, sagte: „Die Nachfrage unserer Kunden nach intermodalen Dienstleistungen, insbesondere auf der Brennerroute, wächst trotz der Herausforderungen in diesem Bereich kontinuierlich. Dank unserer verstärkten Schienenverbindung zwischen Deutschland und Italien können wir diesen Bedarf nun decken.“ Über die Beteiligung am Forschungsprojekt fügte er hinzu: „Als Vorreiter in der Dekarbonisierung investieren wir in innovative Transportwege und Antriebe, um aktiv zur nachhaltigen Transformation der Branche beizutragen. Der Modal Shift ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Strategie. Die Teilnahme von Gruber Logistics an Forschungsprojekten wie ESEP4Freight unterstreicht unser fortwährendes Engagement für mehr Nachhaltigkeit in der Lieferkette.“

Das Forschungskonsortium arbeitet in einem Zeitraum von 24 Monaten auf drei Hauptziele hin:

  1. Entwicklung von webbasierten Diensten: Im Rahmen von ESEP4Freight werden webbasierte Dienste auf einer Open-Access-Plattform entwickelt, integriert und validiert. Dazu gehören eine interaktive Karte der europäischen Schienengüterverkehrsinfrastruktur, CO2-Rechner, eine Vertragstoolbox und ein Matchmaking-Tool.
  2. Empfehlungen für rechtliche und vertragliche Anpassungen: Die Partner des Forschungsprojekts werden gemeinsam Empfehlungen zur Anpassung des aktuellen vertraglichen und rechtlichen Rahmens im intermodalen Verkehr an die Bedürfnisse der verschiedenen Akteure in der Lieferkette erarbeiten.
  3. Zusammenarbeit und Informationsaustausch: Die Partner planen, eine Vielzahl von Akteuren auf dem europäischen Logistikmarkt einzubeziehen, um deren Informationsbedürfnisse zu identifizieren und die Ergebnisse von ESEP4Freight zu testen und zu verbreiten.
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