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Freie Einfahrt für EU-Lkw ins Kaliningrader Gebiet

Zwei Lkw stehen vor einer Schranke
Besonders polnische Transporteure erhielten kaum noch Genehmigungen für die russische Enklave (Symbolbild)
© Foto: Mikhail/ AdobeStock

Die überraschende Neuerung ist bereits in Kraft und wird offenbar von russischer Seite eingehalten.


Datum:
17.08.2023
Autor:
Mirko Kaupat
Lesezeit:
1 min
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Ab sofort dürfen Lkw aus EU-Ländern ab sofort wieder in die russische Enklave Kaliningrad einreisen, ohne eine Genehmigung für internationale Transporte vorzuweisen. Der Erlass des Gouverneurs von Kaliningrad, Anton Alichanow kam überraschend. Besonders polnische Spediteure wundern sich, denn vor einem Monat hatte das russische Verkehrsministerium erst ausdrücklich die Einreise in Polen registrierter Lkw nach Russland verboten. Die neue Regelung gilt zunächst bis Ende Dezember dieses Jahres.

Keine Probleme bei der Einreise

„Die Branche war sehr überrascht von der Änderung der Vorschriften, aber schon am selben Tag fuhren die ersten polnischen Lkw in die Region, entluden ihre Fracht und kehrten nach Polen zurück“, sagte der Chef der Pommerschen Vereinigung der Straßentransporteure, Tomasz Rejek. Er fügte hinzu, dass die russische Seite keine Gebühren erhebe und dass die Einfahrt sowohl für bilaterale Lieferungen als auch für Touren aus Drittländern erlaubt werde.

Bisher nur mit russischer Genehmigung

Zuvor waren nur Lieferungen von Speditionen ins Kaliningrader Gebiet erlaubt, die eine russische Genehmigung besaßen. Diese wurden jedoch zuletzt kaum noch ausgestellt, insbesondere an polnische Logistiker. Firmen aus Lettland, Litauen und Estland sowie vom Balkan wurden offenbar etwas großzügiger behandelt.

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