Nach den MKS-geschädigten französischen Tierzüchtern sind jetzt auch die rund 300 auf Lebendvieh spezialisierten Transportunternehmen des Landes bei der Regierung um Unterstützungsmaßnahmen vorstellig geworden. Beim zuständigen Fachminister Jean-Claude Gayssot wurde eine Abordnung laut L` Officiel des Transporteurs von dessen Kabinettsdirektor empfangen. Dabei hätten sie um "konjunkturelle und strukturelle" Hilfen gebeten. Denkbar seien letztere etwa in der Form von "Schlachtprämien" für alte Fahrzeuge. Damit könne der Fuhrparküberhang abgebaut werden, erklärte der Gewerbeverband FNTR, für den klar ist, dass "die Aktivitäten in dem Sektor niemals wieder denselben Stand erreichen werden wie vor dem Ausbruch der Seuche". Die Dringlichkeit der Situation sei von der Regierung verstanden worden, erklärte FNTR-Sprecherin Guillemette De Fos; sie rechne "mit einem raschen Fortgang in der Frage". (vr/jb)
Frankreich: Auch Viehtransporteure verlangen Hilfen
Transporteure wünschen Prämien für das Ausmustern alter Fahrzeuge