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EU will Telematikanwendung beschleunigen

04.12.2013 10:00 Uhr
EU will Telematikanwendung beschleunigen
Intelligente Systeme sollen den Straßenverkehr in ganz Europa effizienter machen
© Foto: Picture Alliance/dpa/Oliver Berg

Die EU-Kommission will Anfang 2014 einen Fahrplan für die beschleunigte Einführung intelligenter Verkehrssysteme vorstellen.

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Brüssel. Die EU will die praktische Anwendung von Verkehrstelematik (intelligente Verkehrssysteme, ITS) in Europa beschleunigen. Verkehrskommissar Siim Kallas kündigte an, Anfang 2014 einen entsprechenden Fahrplan veröffentlichen zu wollen. Er soll dabei helfen, die letzten bestehenden Probleme und Bedenken aus dem Weg zu räumen, die großräumig angelegte Projekte zurzeit noch verhindern. „Wenn alle Beteiligte, und damit meine ich Systemhersteller, Dienstleistungsanbieter, Regierungen und Behörden, gemeinsam die Sache angehen, bin ich überzeugt, dass wir das Tempo erhöhen und Investitionsrisiken abbauen können“, sagte Kallas auf der vierten EU-ITS-Konferenz Anfang der Woche in Brüssel.

Straßenverkehr hinkt hinterher

Im Fokus steht dabei der Straßenverkehr. Er hinke bei ITS-Anwendungen gegenüber Flug- und Seeverkehr sowie der Bahn deutlich zurück, wie Fotis Karamitsos von der Generaldirektion Mobilität und Verkehr der EU-Kommission sagte. Dabei gibt es auch für die Straße bereits zahlreiche ITS-Projekte, wie während der Konferenz an mehreren Beispielen verdeutlicht wurde. Der letzte Schritt in die Praxis scheitert allerdings oft an finanziellen Unsicherheiten, dem anfänglich noch fehlenden Markt, Zulassungsschwierigkeiten, rechtlichen Problemen und Fragen des Datenschutzes. Viele Projekte funktionieren deshalb entweder nur als Test oder sind lokal bzw. regional begrenzt.

TEN-V-Korridore als Spielwiese für Anwendungen

Das soll sich ändern. Die neun geplanten Kernnetz-Korridore des Transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-V) seien der ideale Rahmen, ITS-Anwendungen EU-weit in die Praxis umzusetzen. Mit dem Finanzinstrument der Connecting Europe Facility (CEF) stünden EU-Fördermittel zur Verfügung, so Karamitsos. Die Verknüpfung der Verkehrsträger untereinander in einem einheitlich funktionierenden ITS soll letztlich eine multi-modale Verkehrsplanung in Europa ermöglichen.

Mit einem Informationssystem für LKW-Parkplätze, Straßenverkehrssicherheit und dem automatischen Notrufdienst eCall hat die EU Kommission dieses Jahr selbst begonnen, die grundlegenden Ziele aus der ITS-Richtlinie von 2010 zu konkretisieren. (kw)

 

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