EU verstärkt Kontrollen bei ausländischen Investitionen

06.03.2026 07:15 Uhr | Lesezeit: 3 min
Hafen
Die EU will kritische Infrastruktur in Europa besser vor der Übernahme von ausländischen Unternehmen schützen (Symbolbild)
© Foto: HHLA/Thies Rätzke

Die EU will kritische Infrastruktur in Europa besser vor der Übernahme von ausländischen Unternehmen schützen. Vertreter der Verkehrsbranche finden das grundsätzlich gut - wenn die Umsetzung passt.

2023 war entscheidend für das, was bald eine neue Realität in der EU sein wird. 2023 hatte die geplante Beteiligung des staatlichen chinesischen Schifffahrtsunternehmens Cosco an dem Containerterminal Tollerort im Hamburger Hafen die Gemüter erhitzt. 35 Prozent der Anteile wollten die Chinesen damals erwerben, was praktisch zu einer Sperrminorität geführt hätte. Wichtige Entscheidungen hätten dann nur noch mit Einverständnis der Chinesen getroffen werden können an einer zentralen Hafeninfrastruktur des drittgrößten Hafens Europas. Letztlich und auch nach heftigem Streit mit der EU-Kommission wurde die Beteiligung von Cosco auf 24,99 Prozent beschränkt und damit eine Sperrminorität verhindert.

Zu dieser Zeit hatte sich Cosco bereits die Mehrheitsbeteiligung am Hafen von Piräus gesichert, China mit Ungarn und Serbien den Ausbau der Bahnstrecke von Budapest bis nach Athen vereinbart, so…

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