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EU-Sanktionen: Deutsche Seehäfen unterstützen Anlaufverbot

Die deutschen Seehäfen - hier Rostock - tragen die Handelssanktionen und das Verbot von Anläufen europäischer Häfen durch Schiffe unter russischer Flagge mit
© Foto: Robert Grahn/Euroluftbild/dpa/picture-alliance

Das Verbot von Anläufen europäischer Häfen durch Schiffe unter russischer Flagge gehört zu den Sanktionen der EU, viele Schiffsankünfte sind in Deutschland nicht davon betroffen.


Datum:
08.04.2022
Autor:
Thomas Burgert
Lesezeit: 
2 min
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Hamburg. Die deutsche Hafenwirtschaft unterstützt die Sanktionen der Europäischen Union im Zusammenhang mit dem Krieg der Russischen Föderation gegen die Ukraine. Man trage auch die neuen Handelssanktionen und das Verbot von Anläufen europäischer Häfen durch Schiffe unter russischer Flagge mit, betonte der Zentralverband der deutschen seehafenbetriebe (ZDS) in einer Mitteilung.

„Das von der Europäischen Union ausgesprochene Verbot von Anläufen europäischer Seehäfen für Schiffe unter russischer Flagge trifft russische Reedereien, Schiffsbetreiber und Anteilseigner“, sagte Daniel Hosseus, Hauptgeschäftsführer des ZDS. „Wir unterstützen das Anlaufverbot.“ Hosseus fügte hinzu, dass der Seeverkehr zwischen Russland und Deutschland jedoch hauptsächlich von nicht-russischen Schiffen abgewickelt wird. Im Jahr 2021 verzeichneten deutsche Seehäfen nach aktuellen Angaben des Statistischen Bundesamtes 106.172 Schiffsankünfte. Davon entfielen lediglich 365 Ankünfte auf Schiffe unter russischer Flagge.

Der Seegüterumschlag mit der Ein- und Ausladeregion Russland machte im Jahr 2021 mit 26,6 Millionen Tonnen etwa neun Prozent des Gesamtumschlags deutscher Seehäfen (288,7 Millionen Tonnen) aus. Der größte Anteil entfiel nach Angaben des ZDS mit rund 18 Millionen Tonnen auf Importe von Kohle, Öl und Mineralölerzeugnissen aus Russland. (tb)

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