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EU plant Erleichterungen beim Digitacho

Die EU-Kommission will die Manipulation am digitalen Kontrollgerät erschweren
© Foto: Imago/Imagebroker/EU-Kommission, Montage: Sebastian Bollig

Durch den Einsatz neuester Technologien sollen die Transportunternehmen in der EU mehr als 500 Millionen Euro pro Jahr an unnötigem Verwaltungsaufwand einsparen


Datum:
20.07.2011
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Brüssel. Die EU-Kommission hat neue Pläne für den digitalen Tachografen vorgestellt. Durch den Einsatz neuester Technologien sollen die Transportunternehmen in der EU mehr als 500 Millionen Euro pro Jahr an unnötigem Verwaltungsaufwand einsparen. Diese Zahl hat die EU-Kommission im Zusammenhang mit der Vorlage ihres Vorschlages für eine Überarbeitung der Tachografen-Richtlinie der Union genannt.

Unter anderem sollen danach Tachografen künftig mit einem satellitengesteuerten System zur Standortfeststellung ausgestattet werden. Allein der Verzicht auf die manuelle Aufzeichnung des jeweiligen Standortes könnte nach den Berechnungen der Kommission Unternehmen und Fahrern jährlich knapp 350 Millionen Euro einsparen. Außerdem soll nach dem Vorschlag der Führerschein an die Stelle der bisher für den Einsatz des digitalen Tachografen nötigen Fahrerkarte treten.

Neben der Verringerung der Verwaltungslast geht es der Kommission nach eigenem Bekunden auch darum, Manipulationen am Tachografen zu erschweren und die Regeln über Fahr- und Ruhezeiten besser durchsetzen. Dadurch würden die Fahrer besser geschützt, die Sicherheit im Straßenverkehr verbessert und ein fairer Wettbewerb sichergestellt, heißt es in einer Mitteilung der Brüsseler Behörde. Derzeit sind in der EU sechs Millionen LKW und Busse mit digitalen Tachografen ausgestattet. Die sind seit 2006 von der EU für alle neuen Nutzfahrzeuge mit mehr als 3,5 Tonnen Gesamtgewicht und Busse mit mehr als 9 Sitzplätzen zwingend vorgeschrieben. (tof) 

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