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Elvis und Krone entwickeln neuen Trailer

26.10.2011 09:55 Uhr
Elvis und Krone entwickeln neuen Trailer
In einen herkömmlichen Planensattelauflieger sind 34 -Paletten-Stellplätze
© Foto: Elvis

Der neue „Elvis Vario Liner“ soll Hub-Verkehre im Teilladungssystem effizienter machen

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Alzenau. Die Elvis Teilladungssystem GmbH stellt heute einen neuen entwickelten Trailer vor, der die Ladekapazitäten pro Zug fast verdoppeln soll. Das teilt das Unternehmen mit. Der Trailer wurde gemeinsam mit dem Fahrzeugwerk Bernard Krone entwickelt.

Elvis-Vorstand Jochen Eschborn begründet dies damit, dass trotz aller Verbesserungen die Kapazität beim Einsatz herkömmlicher Planensattelauflieger auf 34 Stellplätze beschränkt sei. „Gerade bei flach gepackten Paletten transportiert der LKW zur Hälfte Luft und diesen Zustand möchten wir nicht länger hinnehmen" sagte Eschborn. Gemeinsam mit dem Fahrzeugwerk Bernard Krone habe man sich daher im Februar 2011 auf die Entwicklung eines neuen Fahrzeuges verständigt und eine entsprechende Projektgruppe gegründet. Heute soll der Trailer erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Grundlage der Konstruktion war der bekannte Megaliner auf dessen Chassis das Fahrzeug aufgebaut wurde. Die Besonderheit liegt in der zweiten Ladeebene, die durch höhenverstellbare Zwischenböden entsteht. Die Zwischenböden sind unabhängig voneinander in drei Segmenten des Fahrzeugs in ihrer Position veränderbar und können so auf die jeweils zu verladenden Sendungen angepasst werden. Durch diese Konstruktion können flache Packstücke in zwei Ebenen übereinander gestellt werden, auch wenn die Packstücke an sich nicht stapelbar sind.

Eine weitere Besonderheit, deren Notwendigkeit sich aus der operativen Praxis im Teilladungssystem ergeben hat, ist die verlängerte Planenführung, die es ermöglicht, die Seite des Fahrzeugs komplett zu öffnen, ohne dass die zusammengeschobene Plane einen Teil der Öffnung verdeckt. „Für die seitliche Be- und Entladung benötigen wir die volle Breite des Fahrzeuges, um den Umschlag effektiv und schnell durchzuführen", erklärte Hans-Jürgen Ernst, Geschäftsführer der Elvis Teilladungssystem GmbH, den Hintergrund für die Entwicklung.

Das Fahrzeug wird unter dem Namen „Elvis Vario Liner" zunächst exklusiv für die Kooperation Elvis produziert und wird über eine Kapazität von bis zu 60 Stellplätzen verfügen. Nach der Präsentation geht das neue Fahrzeuge in den Praxistest bei Elvis-Partnern und soll Anfang 2012 in die Serienproduktion für Elvis kommen. (eh) 

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KOMMENTARE


spedi 01

26.10.2011 - 12:00 Uhr

hallo, ist das ein Aprilscherz?? Das System Doppelstock ist so alt wie der Kölner Dom bei Kofferaufliegern. Dafür wird eine Projektgruppegegründet? Sorry, aber haben die alle nichts zu tun?? Dafür wird so ein Galama gemacht? Fast schon lächerlich, einen solchen Trailer hatte Frans Maas bereits 2001 im Einsatz, zwar keine Zwischenböden dafür Stangen, somit wurden 62 Paletten pro Planentrailer geladen.Sorry, aber die Brumborium für diesen wirklich alten Hut ist lachhaft. Aber mal wieder ein Grund bei den Verladern grosses Erstaunen auszulösen beim der Präsentation des Trailer mit Sekt und Häppchen.


sped

26.10.2011 - 16:42 Uhr

Es soll auch kein veraltetes System von 2001 von Frans Maas aufgefrischt werden, welches sich nicht etabliert hat, sondern es soll ein System entstehen, das zum Standard werden kann. Mal aus der Computerwerlt als Vergleich: Apple hat den Mp3-Player nicht erfunden und Windows war auch nicht das erste Betriebssystem...


spedi01

27.10.2011 - 09:04 Uhr

zu sped: ob etabliert oder nicht, es ist nichts anderes als das Frans Maas System als neu verkauft. Der Zeitaufwand durch die Beladung( jede Palette von der Seite vom Hof mit Stapler) rechnet sich nicht, ausserdem müssen die örtlichen und räumlichen Gegebenheiten vorhanden seit. An einer Speditionsanlage mit Rampen funktioniert das nicht, zur Beladung wird eine Fläche von mindestens 15 x 10 meter benötigt, damit der Stapler sich bewegen kann. Nichts des so trotz, ist es lächerlich hier von einer neuen Idee zu sprechen.Es werden 10 Trailer hiervon gebaut, danach ist Ende.


Mogli

27.10.2011 - 11:23 Uhr

Klar ist das Thema Doppelstock nicht neu, neu ist hier aber das System mit 3 Zischenböden, die schnell und flexibel mit einem Stapler beim Beladeprozess an die unterschiedelichen Stückguthöhen angepasst werden können, so werden die Beladenzeiten deutlich reduziert. Das Fahrzeug entspricht auch dem heutigen Stand der Technik, vor allem im Blick auf die Ladungssicherung mit den heute üblichen Zertifizierungen nach Code XL, Daimler 9.5 usw. Zudem muss hier auch noch angemerkt werden, dass es sich lt. Elvis um ein bezahlbares Konzept handelt, welches sich im Stückgutverkehr schnell amortisiert. Bisherige Lösungen waren sehr kostspielig in der Anschaffung...


spedi01

28.10.2011 - 00:13 Uhr

zu mogli: falsch verstanden, selbst wenn die Zwischenböden installiert sind, dauert die Beladung extrem lange. Nochmal: jede Paletten muss von der Seite beladen werden, der Platzbedarf ist extrem gross in der Ladehalle. Die Frans Maas Lösung war sehr günstig, da nur Stangeneingeschoben wurden.Welcher Warenempf.entlädt seine Paletten von der Seite im Hof?? Wieviele Kunden kommen überhaupt mit dem Stapler auf den Hof? Für Hubverkehre a la Elvis ist es Belademässig geeignet, aber wer hat am Abend um 22.00 h am Elvis Hub die Zeit die Trailer stundenlangzu beladen: Das Konzept wird sich nicht durchsetzen. Denkt an meine Worte liebe Kollegen


Bodensee

07.06.2012 - 12:49 Uhr

Wir haben diesen Auflieger zum Test im Einsatz und ich kann nur folgendes sagen: Das Ding ist der letzte Schrott. Nach einer Woche sehen die Zwischenböden aus wie Bananen. Ist der Auflieger nicht angesattelt, kann man die Böden überhaupt nicht verschieben. Die Beladung im Hof bei einer normalen Speditionsanlage dauert mit zwei Mann rund drei bis vier Stunden. Und wenn schlechtes Wetter kommt, hat man echt ein Problem. Zudem muss jeder Stellplatz gegurtet werden, was auch sehr zeitaufwändig ist. Also meiner Meinung nach lohnt sich das Ding überhaupt nicht. Nach einer Woche Einsatz muss die Kiste schon wieder ins Herstellerwerk zur Instandsetzung.


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