Derzeit liegt er bei gut sieben Prozent. Zum diesem Schluss kamen die Analysten der Bad Wörishofener Lünendonk GmbH in ihrer fünften Studie "Führende Anbieter berufliche Weiterbildung" in Deutschland. Die Studie beruht auf den Zahlen des Geschäftsjahres 2001. 2001 lag der mit traditionellen Formen der Wissensvermittlung (Trainer based Trainings) erwirtschaftete Umsatzanteil führender Weiterbildungsanbieter bei über 90 Prozent. Wie schon im Vorjahr trug E-Learning nicht einmal mit zehn Prozent zum Umsatz der Unternehmen bei. Vom Ende der klassischen Schulungen kann daher keine Rede sein. Für die elektronischen Lernformen fehle oft die nötige technische Infrastruktur, zu der breitbandige Internetzugänge und leistungsfähige Computer gehörten. Langfristig gesehen, wird E-Learning also die Schulbank nicht ersetzen. Virtuelle Klassenzimmer werden aber in den nächsten vier Jahren immer mehr die klassischen Lehrmethoden unterstützen und erweitern.
E-Learning ersetzt die Schulbank nicht
Positiv schätzen die führenden Anbieter beruflicher Weiterbildung das Wachstum von E-Learning bis 2006 ein. Fast 60 Prozent gehen davon aus, dass der Anteil am Markt für berufliche Weiterbildung zwischen neun Prozent und 15 Prozent erreichen wird.