Brüssel. Die Einführung des digitalen Fahrtenschreibers für Lastwagen in allen 25 EU-Staaten ist ein zweites Mal verschoben worden. Nach Mitteilung der EU-Kommission vom Freitag in Brüssel gilt nun „eine letzte Toleranzfrist“ bis zum 31. Dezember 2005. Nicht alle Mitgliedstaaten seien bisher in der Lage gewesen, den digitalen Fahrtenschreiber, mit dem vor allem die Ruhezeiten von Berufskraftfahrern besser überwacht werden können, in nationaler Gesetzgebung vorzuschreiben. Deutschland gehört zu jenen Ländern, die den digitalen Fahrtenschreiber bereits eingeführt haben. Ursprünglich hatte der digitale Fahrtenschreiber bereits von August 2004 an in allen Lastwagen der EU funktionieren sollen. Wegen technischer Probleme und fehlender Typenzulassungen war dieser Termin jedoch um ein Jahr verschoben worden. Nun wünschten nur noch einige wenige EU-Staaten eine längere Übergangszeit. Dort, wo der digitale Fahrtenschreiber bereits in nationalem Recht vorgeschrieben ist, ändert sich nichts. (dpa)
Digitaler Fahrtenschreiber erst ab Anfang 2006 verbindlich
Die EU-Kommission verschiebt die Einführung des Digitalen Tachos nun offiziell auf Januar 2006