-- Anzeige --

Deutsche Post zahlt nur noch Mindestlohn

Neu eingestellte Briefträger bei der Deutschen Post sollen weniger verdienen
© Foto: ddp

Kostensenken durch niedrigere Löhne: Konzernchef Appel will neuen Mitarbeitern im Briefdienst künftig nur 9,80 Euro zahlen


Datum:
04.10.2010
NOCH KEINE Kommentare

-- Anzeige --

München. Postchef Frank Appel will Neueinstellungen im Briefgeschäft nur noch zum Mindestlohn vornehmen und begründet dies mit der Krise in diesem Geschäftsfeld. „Wir müssen die Flexibilität haben, die künftigen Mitarbeiter zu niedrigeren Konditionen zu beschäftigen wie bei unserer Düsseldorfer Tochter First Mail", sagte Appel dem Nachrichtenmagazin „Focus". Diese zahle den Mindestlohn von 9,80 Euro, während die Stammbelegschaft 11 bis 20 Euro verdiene. „Damit können wir schrittweise die Kosten senken, weil jedes Jahr fünf Prozent der Mitarbeiter ausscheiden", erklärte Appel.

Der Rückgang der Briefmengen mache die Sparmaßnahme nötig, erläuterte Appel. „Die Menschen ersetzen den Brief durch die E-Mail."

Zusätzlichen Kostendruck verursache der Gesetzgeber, der das Porto an die Preisentwicklung kopple: „Liegt die Teuerung unterhalb von 1,8 Prozent wie im Moment, müssen wir die Porti senken", sagte Appel. Entschieden sei darüber aber nicht: „Wir wissen noch nicht, was wir bei der Bundesnetzagentur für 2011 beantragen." (dpa) 

-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --

KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

WEITERLESEN




NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Die VerkehrsRundschau ist eine unabhängige und kompetente Abo-Fachzeitschrift für Spedition, Transport und Logistik und ein tagesaktuelles Online-Portal. VerkehrsRunschau.de bietet aktuelle Nachrichten, Hintergrundberichte, Analysen und informiert unter anderem zu Themen rund um Nutzfahrzeuge, Transport, Lager, Umschlag, Lkw-Maut, Fahrverbote, Fuhrparkmanagement, KEP sowie Ausbildung und Karriere, Recht und Geld, Test und Technik. Informative Dossiers bietet die VerkehrsRundschau auch zu Produkten und Dienstleistungen wie schwere Lkw, Trailer, Gabelstapler, Lagertechnik oder Versicherungen. Die Leser der VerkehrsRundschau sind Inhaber, Geschäftsführer, leitende Angestellte bei Logistikdienstleistern aus Transport, Spedition und Lagerei, Transportlogistik-Entscheider aus der verladenden Wirtschaft und Industrie.