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Daimler Truck geht mit Schwung in die zweite Jahreshälfte

Kann zufrieden sein: Daimler Truck-Vorstandschef Martin Daum 
© Foto: Marijan Murat/dpa/picture-alliance

Der Lkw- und Bushersteller kann für das zweite Quartal 2022 im ersten Jahr als unabhängiges Unternehmen gute Zahlen vorweisen, obwohl Versorgungsengpässe die Produktion eingeschränkt haben.


Datum:
11.08.2022
Autor:
Stephanie Noll
Lesezeit: 
2 min
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Daimler Truck hat im zweiten Quartal dank Preiserhöhungen, vorteilhafter Wechselkurse und mehr Absatz gut verdient. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 18 Prozent auf 12,1 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in Leinfelden-Echterdingen mitteilte. Das um Sondereffekte bereinigte Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern steigerte Daimler Truck um 15 Prozent auf 1,01 Milliarden Euro. Den auf die Aktionäre entfallenden Nettogewinn steigerten die Schwaben um gut die Hälfte auf 922 Millionen Euro.

Das Unternehmen wolle den positiven Schwung in die zweite Jahreshälfte mitnehmen, sagte Vorstandschef Martin Daum. Das laufende Jahr werde allerdings vor allem wegen anziehender Kosten anspruchsvoll bleiben, ergänzte Finanzchef Jochen Goetz, der die Umsatz- und Ergebnisprognose im Konzern für dieses Jahr bestätigte.

Nachfrage ist vorhanden - Angebot allerdings begrenzt

Wie der Konzern weiter mitteilte, geht Daimler Truck von günstigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die weltweite Nutzfahrzeugnachfrage auch im zweiten Halbjahr aus. Begrenzender Faktor sei nach wie vor das Angebot und nicht die Nachfrage. Das Unternehmen rechnet für das Gesamtjahr weiterhin mit einem Umsatz auf Konzernebene in der Bandbreite von 48,0 bis 50,0 Milliarden Euro.

Sowohl der Ukraine-Krieg, als auch die Entwicklung der Inflation sowie die Corona-Pandemie würden für Unsicherheit sorgen. Man gehe jedoch von im Vergleich zum ersten Halbjahr abnehmenden Versorgungsengpässen und keinen Produktionsausfällen aufgrund der Verfügbarkeit von Gas aus, so Daimler Truck.  Seit Dezember 2021 ist der Lkw- und Buskonzern ein eigenständiges Unternehmen und seit März dieses Jahres Mitglied im Dax. (sn/dpa)

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