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Dachser: Drei neue E-Mobility-Standorte

An seinen drei E-Mobility-Standorten in Freiburg, Hamburg und Malsch bei Karlsruhe erforscht und erprobt Dachser den Einsatz von Null-Emissions-technologien sowie das intelligente Strom- und Lastmanagement
© Foto: Dachser

Im Fokus sollen batterieelektrische Lkw sowie deren Ladeinfrastruktur, die Nutzung und Eigenproduktion von erneuerbarem Strom sowie das intelligente Strom- und Lastmanagement stehen.


Datum:
19.09.2022
Autor:
Stefanie Schuhmacher
Lesezeit: 
2 min
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Dachser will seine Niederlassungen in Freiburg, Hamburg und Malsch bei Karlsruhe zu E-Mobility-Standorten entwickeln und dort schwerpunktmäßig klimafreundliche Technologien und Abläufe sowie das intelligente Strom- und Lastmanagement erforschen und auf Praxistauglichkeit testen. Damit soll langfristig die Anzahl von Null-Emissionsfahrzeugen im gesamten europäischen Dachser-Netzwerk erhöht und das Ziel von Netto-Null-Treibhausgas-Emissionen erreicht werden. Dazu kommt die Erprobung von Wasserstoff-Lkw sowie der dafür notwendigen Betankungsinfrastruktur.

Schwerpunkte der drei E-Mobility-Standorte von Dachser

In Freiburg, das als E-Mobility Standort bereits im September startete, steht anfangs das intelligente Strom- und Lastmanagement im Mittelpunkt. Unterschiedliche Stromverbraucher wie Lkw aus dem Nah- und Fernverkehr, Dienstwagen und Pkw von Mitarbeitenden sowie Flurförderzeuge und Anlagetechnik sollen mit der Eigenstromproduktion aus Photovoltaik sowie der Zwischenspeicherung in Batteriepuffern verknüpft werden. „Freiburg ist eine Stadt, die seit jeher als Vorreiterin in Sachen Nachhaltigkeit gilt. Als E-Mobility-Forschungsstandort von Dachser tragen wir zum Klimaschutz und zur nachhaltigen Transformation unseres Unternehmens und der Branche bei“, sagt Michael Gaudlitz, General Manager Dachser Logistikzentrum Freiburg.

In Hamburg werden ab Januar 2023 zwei Themen bearbeitet: Zum einen kommen bei Dachser batterieelektrische Nah- und Fernverkehrs-Lkw sowie ein intelligentes Lastmanagement in Verbindung mit stationärer Kühltechnik zum Einsatz. Zum anderen werden in Hamburg neue batterieelektrische Kühlauflieger getestet. Außerdem fährt ein Wasserstoff-Lkw im Nahverkehr der Metropolregion. „Als einer der weltweit bedeutendsten Logistikstandorte zählt die Hansestadt Hamburg zu den dynamischsten Regionen in Europa, was die Erprobung und den Einsatz von klimafreundlichen und emissionsfreien Technologien in Transport und Logistik angeht. Wir freuen uns, dass wir hier einen wichtigen Beitrag leisten können“, sagt Ralf Hansen, General Manager der beiden Dachser Road Logistics Standorte in Hamburg.

Ebenfalls ab Januar 2023 werden die E-Mobility-Projektaktivitäten bei Dachser in Malsch bei Karlsruhe beginnen. Batterieelektrische Shuttle- und Linienverkehre mit Sattelzügen und Wechselbrückenzügen stehen dann im Mittelpunkt der Praxistests. Dachser verfügt an diesem Standort über einen eigenen Fuhrpark. Dadurch können direkte Erfahrungen mit dem Einsatz der neuen Technologien im Prozess gesammelt werden. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich, neue Antriebstechnologien zu testen und sie für den täglichen Einsatz im Dachser Netzwerk weiterzuentwickeln“, sagt Bernd Großmann, General Manager Dachser Logistikzentrum Karlsruhe in Malsch. „Wir wollen darüber hinaus auch einige unserer Kunden eng in das Projekt einbinden.“

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