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Corona-Schutzmaßnahmen: BG Verkehr gibt Unternehmen gute Noten

Die meisten Unternehmen in Güterverkehr und Transportlogistik haben die Corona-Schutzmaßnahmen gut umgesetzt
© Foto: Lsantilli/Adobe-Stock

Die in der Arbeitsschutzverordnung festgelegten Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus werden von den Mitgliedsunternehmen der BG Verkehr in hohem Maße umgesetzt. Das ergibt eine Auswertung von Mängelbögen, welche die Aufsichtspersonen der Berufsgenossenschaft erstellt haben.


Datum:
16.11.2021
Autor:
Mareike Haus
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Hamburg. Die Mitgliedsunternehmen der BG Verkehr haben zum großen Teil konsequent die Coro­na-Schutzmaßnahmen für ihre Beschäftigten umgesetzt, fand die Berufsgenossenschaft im Rahmen ihrer Bera­tungs- und Aufsichtstätigkeit heraus. 49 Prozent der  so genannten Mängelbögen enthielten demnach keinen einzigen Mangel, weitere 42 Prozent ergaben maximal zwei Beanstandungen. Nur in neun Prozent der Bögen waren drei oder mehr Mängel aufgeführt. Insgesamt prüften die Aufsichtspersonen der BG Verkehr die Umsetzung von 18 Maßnahmen.

Vor allem große Unternehmen setzen Maßnahmen konsequent um

Besonders vorbildlich wurden die Schutzmaßnahmen offenbar an Standorten von Großunternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten umgesetzt: Hier waren 91 Prozent der Mängel­bögen ohne jede Beanstandung. Aber auch kleine und mittlere Unternehmen haben laut BG Verkehr ihre Hausaufgaben gemacht. In keiner Größenklasse lag der Anteil der Mängelbögen mit drei oder mehr Beanstandungen höher als zehn Prozent.

Im Güterverkehr und der Transportlogistik ohne Fahrtätigkeit lag der Anteil der Bögen mit maximal zwei Mängeln bei 89 Prozent, in der Entsorgungswirtschaft, der Sparte Post, Post­bank, Telekom und bei den Omnibusunternehmen bei jeweils 96 Prozent.

Nachholbedarf bei der Dokumentation

Mit Abstand häufigster Mangel war, dass Schutz- und Hygienemaßnahmen in der Ge­fährdungsbeurteilung nicht berücksichtigt beziehungsweise dokumentiert worden waren (24 Prozent aller Mängel). Fehlender oder nicht von allen getragener Mund-Nasen-Schutz machte 13 Prozent aller Mängel aus. Weiterhin wurden fehlende Unterweisungen (zehn Prozent), das Nichteinhalten von Mindestabständen (acht Prozent) und fehlende Schutz- und Hygi­enekonzepte (sechs Prozent) gelegentlich festgestellt.

In die Auswertung flossen insgesamt 489 Mängelberichte ein, die bei Beratungs- und Aufsichtsbesuchen in einem Zeitraum von zehn Wochen zwischen Ende März und An­fang Juni 2021 erstellt worden waren. (mh)

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