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Bayerischer Wirtschaftsminister fordert Notfallregeln für AdBlue

Erdgas ist ein Ausgangsstoff für AdBlue. 
© Foto: picture alliance/dpa/Stefan Puchner

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat den Bund aufgefordert, angesichts der von Bundeswirtschaftsminister Habeck ausgerufenen Frühwarnstufe des Notfallplanes Gas rechtzeitig auch Vorbereitung für einen Engpass bei AdBlue zu treffen.


Datum:
30.03.2022
Autor:
Marie Christin Wiens
Lesezeit: 
1 min
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„Erdgas ist ein Ausgangsstoff für AdBlue. Deshalb würde ein potenzieller Gasmangel ebenfalls die Verfügbarkeit von AdBlue treffen“, so Aiwanger.

Die Versorgung sei für die nächsten Wochen sichergestellt, auch wenn die Preise für das zur Abgasnachbehandlung erforderliche Gemisch zuletzt drastisch gestiegen seien, wie das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft weiter mitteilt. Die Preise sind demnach zuletzt von rund einem Euro auf derzeit 1,49 Euro pro Liter gestiegen.

Obwohl die Versorgung für die nächsten Wochen sichergestellt sei, „trotzdem muss der Bund jetzt Vorkehrungen treffen, damit im Krisenfall die Lastkraftwagen auch ohne Beimischung von AdBlue weiterfahren können“, erklärt Aiwanger.

Versorgung wichtiger als Abgaswerte

„Die Versorgung mit Lebensmitteln und anderen Gütern des täglichen Bedarfs durch unsere Speditionen wäre dann wichtiger als die Einhaltung der EU-Abgaswerte.“ Der Minister plant, sich in der Angelegenheit an den Bundesverkehrsminister und den Bundeswirtschaftsminister zu wenden.

Vor dem Hintergrund des russischen Kriegs gegen die Ukraine könnte sich die Gasversorgung erheblich verschlechtern, daher hatte der Bund die Frühwarnstufe ausgerufen. Mit der Frühwarnstufe des Notfallplans Gas wird ein Krisenteam aktiviert, das aus Bundeswirtschaftsministerium, Bundesnetzagentur, Vertretern der Marktgebietsverantwortlichen Gas, der Fernleitungsnetzbetreiber und Verbänden sowie Ländervertretern besteht. Mehr Informationen zur Ukraine Krise finden Sie in unserem Ticker. (mwi)

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