Luftfracht: Partner der Automobilindustrie

09.03.2026 15:29 Uhr | Lesezeit: 3 min
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Mittels Luftfracht lassen sich Produktionsnetzwerke auch kurzfristig stabilisieren, betont Lufthansa Cargo
© Foto: Lufthansa Cargo

In der modernen Automobilproduktion, die auf globalen Netzwerken basiert, spielt Luftfracht eine wichtige Rolle, weshalb Lufthansa Cargo sich entsprechend positioniert.

Globale Produktionsnetzwerke, modulare Plattformarchitekturen und kürzere Entwicklungszyklen prägen heute die Automobilindustrie. Luftfracht spielt in diesem Umfeld eine zentrale Rolle, denn sie sichert Produktionslinien und ermöglicht den zuverlässigen Transport sensibler oder besonders wertvoller Güter. Beispielsweise ist bei Lufthansa Cargo Automotive seit 2024 eine strategische Fokusindustrie. Die Luftfrachtairline bietet Transportlösungen für Hersteller, Zulieferer und Logistikkunden – von zeitkritischen Produktionslieferungen bis zu kompletten Fahrzeugen.

Transport von Einzelstücken

Automotive-Logistik umfasst laut Unternehmensangaben auch besonders wertvolle Einzelstücke. So wurde ein speziell angefertigtes Fahrzeug auf Basis eines Lamborghini Aventador Anfang Februar 2026 von Kairo nach Europa transportiert. „Individuelle Anforderungen unserer Kunden überführen wir in enger Abstimmung mit den operativen Einheiten in realisierbare, maßgeschneiderte Transportlösungen“, sagt Massaoudi, der als zentraler Ansprechpartner im Automotive-Bereich fungiert. Er ist für die strategische Weiterentwicklung des Automotive-Segments bei Lufthansa Cargo verantwortlich und analysiert globale Marktanforderungen, entwickelt branchenspezifische Lösungen. Er soll auch die Schnittstelle zwischen Kunden, Produktentwicklung und operativer Umsetzung stärken.

Stabilisierung von Produktionsnetzwerken

Wie das konkret aussehen kann, habe ein kurzfristiger Chartereinsatz in Europa gezeigt, so Lufthansa Cargo. Nachdem fehlende Komponenten eine Produktion in Belgrad gefährdeten, startete weniger als 24 Stunden nach Eingang der Anfrage Ende Januar ein A321-Frachter von Frankfurt nach Wien, wo 13 Main-Deck- und 10 Lower-Deck-Positionen geladen und direkt weitertransportiert wurden. Zwei weitere Charter folgten laut Lufthansa Cargo in den darauffolgenden Tagen. Der Einsatz zeige, wie man Kapazitäten kurzfristig bereitstellen könne – inklusive Vermarktung der Rückflüge.


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