Hattersheim. Der Gesamtvorstand des Bundesverbandes Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V. plant die Einrichtung einer Stabsstelle zur Bekämpfung der Schwarzarbeit. Die Schwarzarbeit habe eine Dimension erreicht, die zur Bedrohung für die Branche geworden sei, heißt es in einer Mitteilung. "Wir sind nicht gewillt, unser Gewerbe und unser Ansehen von Illegalen ruinieren zu lassen", sagte Gert Hebert, Präsident des Bundesverbandes. Mit der Stabsstelle soll der Kampf gegen illegale Anbieter erleichtert, der Informationsfluss besser koordiniert, Erfahrungen zusammengeführt und für alle Beteiligten verfügbar gemacht werden. Auch die Beratung der Mitgliedsverbände und Mitgliedsunternehmen gehöre zu den Aufgaben. Außerdem wollen die Möbelspediteure mit diesem Schritt ein Zeichen gegenüber Politik und Öffentlichkeit setzen. Verbände, Unternehmen und Politik hatten bereits im April 2006 das "Aktionsbündnis gegen Schwarzarbeit in der Transport-, Speditions- und Logistikbranche" ins Leben gerufen. Die neue AMÖ-Stabsstelle zur Bekämpfung der Schwarzarbeit soll die Arbeit des Aktionsbündnisses im Bereich der Möbelspedition in der Praxis ergänzen. (ab)
AMÖ will gegen Schwarzarbeit vorgehen
Der Bundesverband Möbelspedition und Logistik will eine Stabsstelle einrichten, die den Kampf gegen illegale Anbieter verbessern soll
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