Berlin. Das Schienenbündnis „Allianz pro Schiene“ fordert aufgrund der eindeutigen Wachstumsprognosen für den Schienenverkehr ausreichende staatliche Investitionen in den Verkehrsträger. „Insbesondere der Schienengüterverkehr brummt“, sagte Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege und verwies auf die „Gleitende Mittelfristprognose" im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums. Laut der Studie werde für „2006 ein sehr hohes Wachstum des Eisenbahngüterverkehrs erwartet“. Im laufenden Jahr werde der Schienengüterverkehr „zum fünften Mal in Folge seinen Marktanteil steigern“, sagte Flege. Die eindeutigen Wachstumsprognosen für den Schienengüterverkehr müssten „nun Eingang in den Masterplan Güterverkehr finden", den die Bundesregierung Anfang kommenden Jahres im Entwurf vorlegen will. „Auf keinen Fall darf dem Schienengüterverkehr durch fehlende oder unzureichende staatliche Investitionen in das Gleisnetz eine Wachstumsbremse angelegt werden“, forderte der Allianz pro Schiene-Geschäftsführer. „Die Schiene gewinnt Marktanteile und legt laut Mittelfristprognose auch in den kommenden Jahren im Vergleich zur Straße weiter zu", freut sich Flege. Nach jahrzehntelangen Marktanteilsverlusten im Schienengüterverkehr und jahrelanger Stagnation im Schienenpersonenverkehr gebe es nun „eine Trendwende hin zu den umweltverträglichen und zunehmend auch preislich attraktiven Bahnen“. LKW-Maut, steigende Spritpreise und ein verbessertes Angebot der Bahnen haben nach Einschätzung des Schienenbündnisses die Trendwende befördert. (tz)
Allianz pro Schiene: Schienengüterverkehr durch Investitionen stärken
Laut Mittelfristprognose gewinnt die Schiene Marktanteile und legt in den kommenden Jahren im Vergleich zur Straße weiter zu