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Acea: Anteil batterieelektrischer Fahrzeuge in der EU steigt

Elektromobilität Förderung
In der EU ist der Anteil batteriebetriebener Fahrzeuge 2022 gestiegen
© Foto: Luftbildfotograf / stock.adobe.com

Nach wie vor stellen Fahrzeuge mit Verbrennermotor den Großteil der Flotten in der EU, doch holen die alternativen Antriebe zunehmend auf, wie aktuelle Zahlen der Acea zeigen.


Datum:
01.02.2023
Autor:
Thomas Burgert/dpa
Lesezeit:
3 min
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Der Anteil batteriebetriebener Fahrzeuge in der Europäischen Union (EU) ist im vergangenen Jahr weiter gestiegen und dies trotz eines allgemein rückläufigen Pkw-Marktes. 2022 erhöhte sich deren Anteil um drei Prozentpunkte auf 12,1 Prozent aller neu zugelassenen Wagen, wie der Branchenverband Acea am Mittwoch, 1. Februar, in Brüssel mitteilte.

Plug-in-Hybride erreichten einen Anteil von 22,6 Prozent. Den Löwenanteil am Gesamtfahrzeugmarkt machen allerdings weiter Fahrzeuge aus, die mit Diesel und Benzin betrieben werden, auch wenn diese weiter an Boden verlieren. Gemeinsam stellen sie mehr als die Hälfte der Neuzulassungen in der EU.

Im vierten Quartal stieg der Absatz von Benzinern um 4,1 Prozent, während Diesel um 0,4 Prozent sanken. Dagegen legten die EU-Zulassungen batteriebetriebener Fahrzeuge um 31,6 Prozent zu. Wachstumstreiber war dabei der deutsche Markt. Von hybriden Wagen wurden insgesamt 22,2 Prozent mehr zugelassen.

Der EU-Markt für Erdgasfahrzeuge verzeichnete in den letzten drei Monaten des Jahres 2022 erhebliche Rückgänge (-56,6 Prozent), da die Verkäufe in Italien – dem größten Markt für diesen Kraftstofftyp in der EU - um 71,3 Prozent einbrachen, so die Acea. Die mit Flüssiggas betriebenen Fahrzeuge hingegen verzeichneten von Oktober bis Dezember letzten Jahres einen Zuwachs von 16,7 Prozent.

Auf Fahrzeuge mit alternativem Antrieb entfiel laut dem Branchenverband im letzten Quartal des Jahres mehr als die Hälfte (53,1 Prozent) des EU-Automobilmarktes, mit insgesamt über 1,3 Millionen zugelassenen Fahrzeugen. Auf Quartalsbasis sei dies „das erste Mal, dass APVs die traditionellen Benzin- und Dieselfahrzeuge überholen“. (tb/dpa)

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