Der Weg zum Bau der Nordverlängerung der Autobahn 14 ist frei. Darauf einigten sich Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig (SPD) und seine Amtskollegen aus Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern am Montag in Berlin. Die A 14 soll von Magdeburg nach Schwerin, die A 39 von Wolfsburg nach Lüneburg weiterführen. Außerdem sollen gut ausgebaute Bundesstraßen als Querverbindung im Raum Salzwedel entstehen und nach Osten weiterführen. "Der heutige Schulterschluss ist ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Verbesserung der Infrastruktur im Nordosten", sagte Bodewig. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hatte im März in Magdeburg die Nordverlängerung der A 14 zugesagt. Die Kosten dafür werden auf rund 500 Millionen Euro geschätzt. Der Bundestag muss noch darüber entscheiden, welche Variante in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wird. Die CDU ist für eine andere, die so genannte Hosenträger-Variante, die eine Trasse von Magdeburg nach Lüneburg und eine weitere von Wolfsburg nach Schwerin vorsieht. (vr/dpa)
A 14: Einigung über Nordverlängerung
Trassenvariante für Bundesverkehrswegeplan noch offen