Levi Strauss baut neue Logistikdrehscheibe

Der Fashion-Hersteller Levi Strauss baut, in Zusammenarbeit mit TGW, ein neues Logistikzentrum im Münsterland.

©TGW Logistics Group GmbH

TGW rüstet Levi-Strauss-Logistikzentrum mit Intralogistik aus

Der Jeans-Hersteller plant eine der größten Logistikdrehscheiben der Fashion-Branche, zusammen mit TGW.

Marchtrenk. Der Fashion-Konzern Levi Strauss will in Dorsten seine Europalogistik bündeln und plant einen neuen, 155.000 Quadratmeter großen Standort im Münsterland. Das hochautomatisierte Intralogistik-System für den Omni-Channel-Anlage, die eine der größten Logistikdrehscheiben Europas für Fashionartikel und Accessoires werden soll, wird bis November 2023 die TGW Logistics Group beisteuern.

Mittelpunkt der Anlage bildet laut TGW die Kombination aus einem fünfgassigem Shuttle-System sowie ein automatisches Kleinteilelager mit 830.000 Stellplätzen. Ein acht Kilometer langes Netzwerk verbindet die Bereiche miteinander.

Ziel des Zentrums sei es, Logistikprozesse zusammen zu führen und durch ein hochautomatisiertes Ware-zur-Person-System schwankende Auftragsstrukturen zu bewältigen. In der ersten Phase bis 2023 soll eine Durchsatzleistung von bis zu 33 Millionen Teilen pro Jahr erreicht werden. In der zweiten Ausbaustufe könnten bis zu 55 Millionen Fashion-Produkte und Accessoires jährlich ausgeliefert werden, so TGW.

Um nachhaltig zu arbeiten, werden bis zu 70 Prozent der angelieferten Warenkartons wieder für den Versand verwendet. Eine Robotik-Lösung von TGW übernimmt dabei das automatische Umpacken von den Kartons in Behälter. Zudem verzichtet Levi Strauss beim Versand auf Kunststofftaschen. (ste)

 

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION NORDRHEIN-WESTFALEN.

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