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Im Corona-Jahr verkehrten deutlich mehr Containerzüge zwischen Europa und China

©Wolfram Steinberg/dpa/picture-alliance

Schienengüterverkehr über die neue Seidenstraße boomt im Corona-Jahr

Die Pandemie hat der Deutschen Bahn beim Container-Transport von China nach Europa laut einem Medienbericht einen neuen Rekord beschert.

Berlin. Die Corona-Krise hat der Deutschen Bahn in 2020 offenbar einen neuen Rekord beim Container-Transport über die neue Seidenstraße beschert. Wie der „Spiegel“ berichtet, verkehrten auf der Strecke zwischen China und Europa im vergangenen Jahr 12.000 Züge mit insgesamt 200.000 Containern – 3000 Züge mehr als im Jahr 2019.

Die Deutsche Bahn, deren Gütertransportsparte derzeit hohe Verluste einfährt, rechne damit, zur Mitte des Jahrzehnts die Marke von einer halben Million Containereinheiten zu knacken, sagt die für Güterverkehr zuständige Vorständin Sigrid Nikutta dem Magazin. Derzeit rollen demnach Schutzmasken, Autoteile, Elektronik und Kühlmittel auf der Strecke durch Sibirien. „In diesem Jahr werden Lithium-Ionen-Akkus und Elektrofahrzeuge hinzukommen.“

Die Containerzüge fahren auf der 11.000 Kilometer langen Strecke zwischen den deutschen Logistikstandorten Duisburg beziehungsweise Hamburg in die chinesischen Wirtschaftszentren von Chongquing, Xi'an, Hefei und Zhengzhou. Begonnen hatte die Deutsche Bahn 2008 mit einem einzigen Zug, mittlerweile sind es laut dem „Spiegel“ zehn Rundläufe pro Woche. (ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special RAILCARGO & KV.

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